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Kultveranstaltung in Elbrinxen

Ein buntes Fest rund um die Tomate

ELBRINXEN. Da konnte die Sonne am Wochenende noch so prall am wolkenlosen Augusthimmel stehen und den Menschen mächtig einheizen – Heidi Bickers Tomatensuppe war dennoch wieder heiß begehrt. Anlässlich der Tomatentage in der Elbrinxer Gärtnerei Bicker hatte die Ehefrau von Gärtnermeister Karl-Heinz Bicker, sie auch in diesem Jahr wieder mit viel Liebe und ausgewählten Gewürzen zubereitet.

veröffentlicht am 20.08.2018 um 16:21 Uhr

Am Probiertisch testen Anke Wennrich und ihr Sohn Jan aus Kariensiek bei Nieheim, welche der zahlreichen Tomatensorten der Elbrinxer Gärtnerei Bicker ihnen am besten schmeckt und stellen alsbald fest: „Die Entscheidung fällt schwer.“ Foto: BR
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Das findet Anklang, zumal da die meisten Besucher inzwischen wissen, dass frische, vollreife Tomaten aus eigenem Hause die Grundlage des köstlichen Gerichts sind. Denn für den Gärtnermeister, der übrigens zum Schutz seiner Pflanzen keine Chemie verwendet, sondern auf Mikroorganismen gegen Krankheiten und natürliche Fressfeinde gegen Befall von Schädlingen setzt, gilt die Regel: „Bei uns wird nichts weggeworfen. Was für den Verkauf zu reif und schon etwas weich ist, kommt in die Suppe“.

Dass die dann nicht „sortenrein“, sondern eine Zusammenstellung unterschiedlicher, aber zueinanderpassender Sorten ist, wird verständlich, wenn man weiß, dass Karl-Heinz Bicker etwa 30 Sorten zur Auswahl hat, die er von 2000 in seinem Betrieb angebauten Tomatenpflanzen erntet. In diesem Jahr übrigens fast drei Wochen vor der Zeit, „und das ist eigentlich nicht das, was ich wollte“, bekennt Bicker im Gespräch mit dieser Zeitung.

Bei uns wird nichts weggeworfen. Was für den Verkauf zu reif und schon etwas weich ist, kommt in die Suppe.

Heidi Bicker, Tomaten-Züchterin

Denn eigentlich hätte die Haupterntezeit, wie im Vorjahr, möglichst mit den Tomatentagen zusammenfallen sollen. Selbstverständlich lagen aber auch dieses Mal wieder jede Menge frischer, saftiger Früchte zum Kauf und vor allem zum Probieren für die Besucher bereit. Von der prallen roten Fleischtomate über gestreifte, dunkelviolette, grüne und gelbe Sorten bis hin zur kleinen gelblich-grünen Johannisbeertomate, eine anspruchslosen Wildsorte, die Karl-Heinz Bicker eigens als kostenloses „Naschwerk“ für seine Kundschaft angebaut hat. Und selbstverständlich sind auch jene Sorten wieder dabei, die zu den Favoriten sowohl des Gärtnermeisters als auch anderer Tomatenfreunde gehören – die „Cupido“ etwa, eine kleine, rote Datteltomate, die schon in den vergangenen fünf Jahren von den Besuchern der Tomatentage dreimal zur „Tomate des Jahres“ gewählt worden ist, oder die „Mirado orange“, eine gelbe Honigtomate, so zuckersüß und köstlich, dass man sie sich gleich händeweise in den Mund stecken möchte.



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