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Wie abwechslungsreich der Kinder- und Jugendchor Lügde sein Weihnachtskonzert aufgezogen hat

Ein Blitzlichtgewitter für die „Ohrwürmer“

Lügde (yt). „Das machen die richtig toll“, flüsterte August Vöcking seinem Nachbarn zu, nachdem die „Ohrwürmer“ ihren ersten Auftritt beim Weihnachtskonzert des Kinder- und Jugendchors Lügde beendet hatten. Und er muss es wissen – hat er doch als Vorsitzender der Sängerjugend Nordrhein-Westfalens durchaus Vergleichsmöglichkeiten. Unter der Leitung von Brigitta Marx trugen die ganz kleinen Nachwuchssänger insgesamt sechs Lieder vor. Und wenn man nach dem Blitzlichtgewitter urteilt, waren sie die Stars unter den vier Chören, die das Konzert bestritten. Daneben begeisterten auch die Mitglieder der Singschule, der schon fortgeschritteneren Gruppe „Hast du Töne“ und des Meisterchors „canto allegro“, die allesamt von Dirk Brödling geleitet wurden, die Gäste im Lügder Klostersaal, der in diesem Jahr deutlich besser gefüllt war als 2009, wie der Vorsitzende Markus Tappe feststellte. „Das lag sicherlich daran, dass wir das Konzert in diesem Jahr nicht gleichzeitig mit dem Weihnachtsmarkt veranstaltet haben.“ Dennoch wünschte er sich noch mehr Besucher und erinnerte an Zeiten, zu denen sich 250 Besucher zum Konzert eingefunden hatten.

veröffentlicht am 29.11.2010 um 18:47 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

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Dass der Chor auf einem guten Weg ist, zeigte auch das vorgestellte Liedgut. Von Rihanna, Lady Gaga oder Pink beeindruckte Teenager konnten sich mit den schon moderneren Melodien sicherlich schon etwas anfreunden. So war selbst der Klassiker „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ in einer swingenden Fassung zu hören. Hier befürchtete Tappe allerdings, dass mit den englischsprachigen Liedern wie „Go tell it on the mountain“ oder „All things bright and beautiful“ wieder einige Gäste verschreckt worden seien. Doch er war sich bewusst, dass der Spagat zwischen dem, was die Jugendlichen singen wollen, und dem, was die Älteren hören möchten, nicht in Gänze gelingen könne.

Immerhin bewiesen die Sängerinnen und Sänger jeder Altersgruppe, dass sie durchaus singen können, so dass den Gästen das Zuhören richtig Spaß machte. Und Spaß machte es auch, Dirk Brödling beim Dirigieren zuzusehen. Beim Lied „Gummibaum“ legte er schon fast einen Rap hin, so wirbelte er vor „canto allegro“ herum, um wirklich jeden Einsatz auf den Punkt genau herauszulocken.

Beliebtes Fotomotiv: die „Ohrwürmer“ (li.) in Aktion. Auch Dirigent Dirk Brödling (re.) – hier mit dem „canto allegro“ ging voll in seiner Aufgabe auf. Fotos: yt

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