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In Rischenau und Elbrinxen wird zuerst gebaut / Kläranlagen-Brücke ist zwei Jahre früher dran

Ein Aktionsplan für Lügdes marode Brücken

Lügde (jl). Fast eine Million Euro wird die Stadt Lügde in diesem und in den kommenden drei Jahren für die Sanierung und zum Teil komplette Neubauten diverser Brücken vor allem in ihren Ortsteilen ausgeben müssen. Nachdem der Bau- und Planungsausschuss in seiner November-Sitzung über den miserablen Zustand der Stahl- und Beton-Konstrukte informiert worden war, legten die Politiker jetzt den Fahrplan für die Reihenfolge der Arbeiten bis zum Jahr 2012 fest.

veröffentlicht am 06.02.2009 um 20:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:21 Uhr

Auch die Brücke zur Elbrinxer Pappmühle steht auf der Prioritäte
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„Langeäckern“-Brücke

wird verschoben

Dabei hielten sie sich zum größten Teil an die Empfehlungen aus dem städtischen Bauamt. Lediglich zwei Projekte wurden getauscht: Die ursprünglich schon 2010 berücksichtigte „Langeäckern“-Brücke in Sabbenhausen soll nun erst zwei Jahre später angegangen werden. Dafür wird die Brücke an der Elbrinxer Kläranlage auf das kommende Jahr vorgezogen. Diese Anregung von Thorsten Klinge nahmen seine Ausschusskollegen durch ihr einmütiges Votum auf. Denn die jetzt geltende Zehn-Tonnen-Beschränkung beschert den in der Gegend aktiven Landwirten laut Klinge ein großes Problem. „Zu diesem Hauptweg gibt es keine Alternative“, betonte Klinge – nicht zuletzt mit Blick auf die schätzungsweise mehr als zwei Dutzend Bauern, die die Brücke mit ihren Fahrzeugen regelmäßig passieren müssen. „Der Umweg über Lügde wäre 14 Kilometer lang.“ Und den würde sich bestimmt niemand wünschen. Und eine stützende Hilfskonstruktion würde die Tragkraft des maroden Bauwerks laut Bauamtsleiter Loges nicht wesentlich verbessern. Da Loges bei seiner Vorstellung der Prioritätenliste den Politikern schon anheimgestellt hatte, die Reihenfolge zu ändern, stellt die Verschiebung kein Problem dar. Was die Finanzierung betrifft, so sollen nun bis 2012 jährlich zwischen gut 200 000 und knapp 270 000 Euro verbaut werden. Mehr als 800 000 Euro werden in Brücken-Neubauten fließen; rund 150 000 Euro sind für Unterhaltungsarbeiten einkalkuliert. Allerdings hofft man im Bauamt, dass die Jagdgenossenschaften sich an einigen Maßnahmen finanziell beteiligen.

Los geht’s in diesem Jahr mit der am stärksten verrosteten Brücke. Das ist unbestritten die bereits abgestützte über den Ilsenbach am Elbrinxer Schmiedeweg. Zudem steht die Niederbach-Brücke am Triftweg in Rischenau auf dem Plan – nicht zuletzt, weil der Bach hier zu wenig Wasser fasst und anliegende Höfe bei starkem Regen regelmäßig überschwemmt. Über beide Brücken dürften schon jetzt nur noch Autos rollen, die unter 2,5 Tonnen wiegen. 2011 sind dann die Brücke zur Elbrinxer Pappmühle und die am örtlichen Freibad dran.

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