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Ein Mann und eine Frau erleiden leichte Verletzungen / Sachschaden mindestens 100 000 Euro

Dreifamilienhaus nach Feuer unbewohnbar

Lügde. Am frühen Sonntagmorgen gegen 2.50 Uhr ist in einem Dreifamilienhaus an der Höxterstraße in Lügde ein Feuer ausgebrochen. Alle Bewohner konnten selbstständig das Gebäude verlassen. Laut Polizhei erlitt eine 32-Jährige eine leichte Rauchgasvergiftung, ein 42-Jähriger leichte Brandverletzungen an den Händen.

veröffentlicht am 11.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 10:41 Uhr

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Bei Eintreffen der Lügder Feuerwehr stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss bereits in Flammen. Vier Personen wurden noch im Gebäude vermutet, darunter zwei Kinder. Unter Atemschutz machten sich die Einsatzkräfte auf die Suche, parallel wurden Löschangriffe durch das Treppenhaus sowie im hinteren Bereich über Steckleitern unternommen. Für einen weiteren Löschangriff sorgte das Team der Drehleiter aus Bad Pyrmont.

Doch die Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen, die dort vermuteten Kinder waren in dieser Nacht zu Besuch bei Verwandten. Der alarmierte Notfallseelsorger und der Notarzt wurden nicht benötigt.

Als Wetterschutz für die Atemschutzgeräteträger kam erneut das Zelt der Versorgungseinheit der Löschgruppe Niese zum Einsatz, die sich auch um warme und kalte Getränke für die insgesamt 63 Einsatzkräfte kümmerte.

Nach gut einer Stunde war der Brand laut Feuerwehr unter Kontrolle. Die letzten Brandnester wurden mithilfe einer Wärmebildkamera ausfindig gemacht und gelöscht. Insgesamt kamen nach Angaben der Feuerwehr zwölf Atemschutztrupps zum Einsatz. Um den recht hohen Bedarf an Atemluftflaschen zu decken, wurde der Atemschutz-Container des Kreises Lippe angefordert.

Da das Haus nach dem Brand unbewohnbar ist, musste für die Bewohner eine Lösung gefunden werden. Laut Polizei kamen sie vorerst bei Angehörigen und Nachbarn unter. Um eine dauerhafte Unterbringung habe sich die Stadt Lügde im Laufe des Sonntags gekümmert.

Den Sachschaden bezifferte die Polizei gestern auf mindestens 100 000 Euro. Zur Ursache des Brandes könnten derzeit noch keinerlei Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei Detmold hat die Ermittlungen aufgenommen.red



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