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Warum die Schützen Wörderfeld doch noch ein Fest feiern können

Dieses Schießen war spannend

Wörderfeld (nic). Es ist der 24. April 2010, 19.15 Uhr. Das Königsschießen des Schützenvereins Wörderfeld ist beendet. Die Schützenbrüder sind vor ihrem Schützenhaus in Hünkergrund angetreten und wissen, dass es das, was gleich passieren wird, hier noch nie gegeben hat: Es konnte kein König ausgeschossen werden und demzufolge wird es in diesem Jahr auch kein Schützenfest geben.

veröffentlicht am 25.04.2010 um 16:17 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:41 Uhr

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Doch bevor der Vorsitzende Andreas Hasse das aussprechen kann, finden sich einige Schützen noch einmal zu einer Krisensitzung zusammen – mit dem Ergebnis, dass die Wörderfelder auch 2010 ein Schützenfest feiern können. Manfred Bossemeyer hat, so der Vorsitzende, „die Ehre des Vereins hochgehalten – Hut ab!“ Das künftige Königspaar, das vom noch amtierenden König Heiner Günnewich mit seiner Königin Marita Schmidtmeier die Regentschaft übernehmen wird, heißt Manfred der I. und Iris Sanderschäfer die I. Erster Ritter ist Wolfgang Rendorf, zweiter Ritter Peter Goebbelet.

Obwohl Hasse und Oberstleutnant Friedrich Wildeis dann noch einmal Klartext mit den Schützen reden – die Erleichterung ist genauso herauszuhören wie die Vorfreude auf ein Fest, das wohl noch nie so auf der Kippe gestanden hat, wie in diesem Jahr.

Viel Applaus und Gratulation für die Jugend, die mit gutem Beispiel voranging: Jungschützenkönig wurde der am gleichen Tag neu in den Verein aufgenommene Jan-Frederic Kiel, zweiter Jungschützenmeister Marcel Sanderschäfer und dritter Jungschützenmeister der ebenfalls neue Schützenbruder Florian zur Mühlen. Das Schießen auf das 30-Liter-Fass – eine Premiere in Wörderfeld, gewann Hans-Günter Stiewe. Ebendalls das erste Mal spielte auch die Marpetaler Blaskapelle. Und weil die Kapelle für so gute Stimmung sorgte, wird sie auch auf dem Schützenfest spielen.

Führen für zwei Jahre die Wörderfelder Schützen an: Manfred I. und Iris I. Foto: nic

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