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Schützenfest ist für viele der Höhepunkt des Jahres – und das seit fast zwei Jahrhunderten

Die Nieser genießen es

NIESE. Nun war es für die Nieser Schützinnen, Schützen und Einwohner endlich soweit. Der Ort am Köterberg feierte sein Schützenfest und sein 190-jähriges Bestehen.

veröffentlicht am 12.06.2017 um 18:36 Uhr

Die Königin und ihr Hofstaat präsentieren sich den Zuschauern. Foto: ubo
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Uwe Bosselmann Reporter
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„Für uns beginnt es erst richtig, wenn wir am Samstagnachmittag mit dem Planwagen für unsere Ehrenmitglieder zum Festplatz fahren“, sagen Amelie und Lisa Schröder.Nora Möhring freut sich, „Leute zu treffen, die man sonst nicht sieht“. Amelie und Lisa pflichten ihr bei: „Das Fest ist generationenübergreifend. Jeder kennt jeden und jeder freut sich, alle wiederzusehen.“

Sie gehören wie auch andere mit zu den Jüngsten im Schützenverein Niese-Köterberg. Der Höhepunkt für die drei jungen Schützinnen war der Große Zapfenstreich am Samstag in der Dorfmitte. „Man freut sich darauf, zum ersten Mal die Kleider der Königin und ihres Hofstaates zu sehen. Und auch die Musikstücke vom Spielmannszug und vom Weserberglandorchester beim Großen Zapfenstreich waren sehr berührend. Es ist toll und interessant, ein Teil des Festes zu sein und gleichzeitig Freunde und Verwandte am Straßenrand zu sehen“, beschreibt Amelie den ersten Höhepunkt im Ablauf des dreitägigen Festes. Zu Ehren der Königin Kathrin Heier, ihres Prinzgemahls Sven Heier und ihres Hofstaates aus Nadine Schmidtmeier und Dennis Torwesten, Jacqueline und Ralf Bickmann und Alexandra und Michael Franck spielten der Spielmannszug und das Weserberglandorchester unter der Leitung von Nicole Krois den Großen Zapfenstreich. Für Lisa folgte das Highlight am Sonntag. „Bereits um 8 Uhr werden wir vom Spielmannszug Bödexen geweckt. Meist bin ich schon vorher wach, weil ich es kaum abwarten kann, den Zug spielen zu hören“, freut sie sich. „Ich finde es toll, dass im Laufe der Jahre Freundschaften entstanden sind, und die Bödexer immer dabei sind, das Fest mitzugestalten.“

Am Nachmittag wurden die Majestäten per Umzug mit dem Spielmannszug, dem Weserberglandorchester sowie Abordnungen der Schützenvereine Elbrinxen, Höxter und Kollerbeck abgeholt. Dabei ging es zweimal durch Niese. „Wenn ich die Musik höre, kann ich nicht anders als mitmarschieren. Immer wieder brandete Applaus bei den Zuschauern auf.

Per Ehrentanz wird der gemütliche Teil des Schützenfestes eröffnet. Foto: ubo
  • Per Ehrentanz wird der gemütliche Teil des Schützenfestes eröffnet. Foto: ubo
Mit Eifer sind die jungen Schützinnen, hier Amelie Schröder, mit dabei, das Katerfrühstück auszugeben. Foto: ubo
  • Mit Eifer sind die jungen Schützinnen, hier Amelie Schröder, mit dabei, das Katerfrühstück auszugeben. Foto: ubo

Am gestrigen Montag klang das Schützenfest mit dem Katerfrühstück aus. Amelie und Lisa Schröder hatten an diesem Morgen gut zu tun. „Aus der Damenabteilung werden einige eingeteilt, das Katerfrühstück mit auszugeben. Wir sind schon um 8 Uhr im Zelt, um alles vorzubereiten. Bei der Ausgabe gibt es immer leichten Stress, aber es macht unheimlichen Spaß“, sagt Lisa. Und Amelie ergänzt: „Am Montag ist alles viel lockerer.“ Mit Wehmut denke man dann allerdings auch daran, dass schon wieder alles vorbei ist. Doch dann kann ja auch schon wieder die Vorfreude beginnen: 2018 wird Niese das Stadtschützenfest Lügde ausrichten.



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