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Am Tag danach: der Macher zum Markt

Die Folk-Band soll auch 2013 wieder spielen

Lügde (jl). Nach dem zweitägigen Weihnachtsmarkt präsentierte sich gestern nicht nur Lügdes Marktplatz wieder ziemlich picobello. Auch Niklas Zimmermann vom Marketingverein gab sich aufgeräumt: „Es war eine runde Sache“, bilanzierte der maßgebliche Markt-Macher gegenüber den PN. „Das Programm wurde extrem gut angekommen.“

veröffentlicht am 18.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:21 Uhr

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So dürfte der Samstagabend-Auftritt der Folk-Combo „Tom Braker Syke“ wohl nicht der letzte in der Emmerstadt gewesen sein. „Die kamen dermaßen gut an und haben so viele Menschen auf dem Platz gehalten, dass wir sie gleich wieder fürs nächste Jahr buchen wollen“, sagt Zimmermann. Denn die Musik habe den Zuhörern quer durch die Generationen gefallen. „Es war auch viel Jungvolk da.“ Die letzten Besucher hätten den Weihnachtsmarkt gegen 2 Uhr verlassen.

Und auch die beiden Vereine, die das Marktgeschehen dominierten, waren offenbar nicht unzufrieden. Die insgesamt etwa 30 Handballfreunde, die sich die Arbeit an zwei Ständen teilten, hatten zu den Stoßzeiten alle Hände voll zu tun. „Sie hätten fast noch eine zweite Friteuse gebrauchen können“, so Zimmermann. Die abschließende Manöverkritik der Organisatoren steht zwar noch aus, aber auch das Blasorchester dürfte eine positive Bilanz ziehen können.

„Schade fand ich nur, dass es diesmal kein Glühbier gab“, bedauert der Zimmermann. Aber er weiß: So verlässlich und engagiert Ehrenamtliche grundsätzlich sind, so kann doch manchmal auch etwas dazwischenkommen: „Uns sind vier Leute wegen Krankheit ausgefallen, einer war im Urlaub und ich selbst war auch verhindert“, sagt Josef Hoppenstock vom Heimat- und Museumsverein, zu dessen Spezialitäten das Glühbier sonst stets zählt. „Aber ich wollte das auch nicht anzetteln und die verbliebenen Mitglieder mit der Arbeit sitzen lassen“, erklärt der Vorsitzende weiter.

Versprechen will er die Wiederkehr des fruchtigen Kultgetränks für 2013 jetzt zwar noch nicht, aber immerhin stellt er in Aussicht: „Wenn wir genug Leute zusammenkriegen, dann machen wir es wieder.“ Die Einsätze würden mit zunehmendem Alter aber nun einmal schwieriger. „Das werden in 30 Jahren auch die merken, die jetzt noch jung sind“, gibt er zu bedenken.

Dass es manchmal anders kommt als geplant, bekam auch Niklas Zimmermann zu spüren: Er musste mit rotem Mantel, Mitra und Bischofsstab als Nikolaus ‘ran, weil den „echten“ Bischof ein Gipsfuß am Auftritt hinderte. In Zimmermanns Knecht-Ruprecht-Kutte schlüpfte kurzerhand Dr. Christian Tennie.

Durchaus zufrieden waren auch die meisten Beschicker in der Handwerksscheune an der Vorderen Straße. Und dass andere Veranstaltungen anderswo wie etwa das Pyrmonter Fürstentreff-Event oder die Kaninchenschau im Freibad nennenswert Kundschaft abgezogen hätten, fiel auf dem Marktplatz nicht auf.

Und was, wenn Niklas Zimmermann fürs nächste Jahr eine Wunsch freihätte? „Wir würden uns über einen zusätzlichen Verein freuen, der mitmacht und das Thema Eisstockschießen bedient.“



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