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Lügder Klostersaal wird für zwei närrische Tage zur politischen Bühne

„Die beste Wahl ist Karneval“

LÜGDE. Wie gut für die Oberen der Stadt Lügde, dass auf dem politischen Parkett in Berlin, Europa und sogar weltweit jede Menge los ist. So wurden einmal nicht die großen und kleinen kommunalen Ärgernisse in der Bütt durch den Kakao gezogen, sondern mussten diesmal Angela, Donald und Co. den närrischen Spott über sich ergehen lassen.

veröffentlicht am 08.02.2018 um 17:48 Uhr

„Ja so war’s“: Die Kfd-Theatergruppe lässt sich zur Unterhaltung der Gäste wieder jede Menge Sketche einfallen. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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„Die beste Wahl ist Karneval“ – so lautete das diesjährige Motto des Kfd-Frauenkarneval in Lügde und der Klostersaal wurde für zwei närrische Tage zur politischen Bühne.

Während die deutsche Bundespolitik der Theatergruppe der Kfd mit ihrer zähen Unentschlossenheit bei der Programmplanung viel Spontanität abverlangte, sahen das die Gäste bei ihrer Kostümwahl deutlich lockerer. Ob nun Jamaika oder Groko: Karola Jungnik war für alle Fälle gerüstet. In ihrem Fantasiekostüm irgendwo zwischen Karibik-Feeling und australischem Dschungelcamp – denn vielleicht steht die Abkürzung „GroKo“ ja gar nicht für große Koalition, sondern für großes Krokodil – stahl sie so mancher warnwestengewandeter Pylonenträgerin die Show.

Ebenfalls schick karnevalistisch herausgeputzt genossen Marianne Klassen und Anni Bowinkelmann die elf närrischen Programmhöhepunkte bis zum Hitmix. Die beiden Damen waren über Jahrzehnte selbst an der Gestaltung des Frauenkarneval-Programms aktiv beteiligt. Den Kfd-Ruhestand konnten sie anfangs noch gar nicht richtig genießen, gestehen sie. „Einfach die Hände und Füße still zu halten und einfach nur zuzuschauen, das fiel uns sehr schwer. Mittlerweile können wir das Karnevalsprogramm aber richtig genießen“, erklären die beiden fröhlich schunkelnden Seniorinnen.

Feierlaune beim Lügder Frauenkarneval. Foto: sbr
  • Feierlaune beim Lügder Frauenkarneval. Foto: sbr
In der Bütt werden klare Worte gesprochen. Foto: sbr
  • In der Bütt werden klare Worte gesprochen. Foto: sbr

Mit Kostüm wollten auch die Bewohner des Alten- und Pflegeheims Haus Hubertus aus Bad Pyrmont zur Prunksitzung im Klostersaal erscheinen, berichten Claudia Kinkeldey und Rosemarie Visser, die die fünfköpfige Gruppe begleiten. Und dann begann für die Damen die Qual der Wahl: Was ziehen wie an? „Hummel, Hummel – Mors, Mors“, so nennt Irmtraud Shamei ihre Verkleidung. Sie liebt das Meer und hat sich aus diesem Grund für einen Kopfschmuck in Form eines kleinen Sees samt Boot entschieden. Mit einer Premiere wartete die Kfd zur Weiberfastnachtsitzung auf: Für das absolute Stimmungshoch sorgte die Prinzengarde aus Steinheim.

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