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Schmidtmeier fordert von den Falkenhagenern mehr Einsatz ein

Deutliche Worte vom SV-Chef

Falkenhagen (heb). Er vermisse mehr Aktivitäten im Breitensport und erwarte künftig eine bessere Unterstützung quer durch den Verein, um den Mitgliederbestand und damit die Existenz des Vereins zu erhalten. Vorsitzender Friedrich Schmidtmeier packte nicht nur Lob und Anerkennung in seinen Jahresbericht, sondern wählte während der Hauptversammlung ungewohnt deutliche Worte an seine Sportler.

veröffentlicht am 09.02.2011 um 22:17 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:41 Uhr

Ute Kuffner freut sich mit den jungen Sportabzeichen-Absolventen.
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Seit 23 Jahren steht Schmidtmeier dem 219 Mitglieder zählenden Sportverein HW Falkenhagen vor. Zudem ist er in der Jugend-Spielgemeinschaft in führender Rolle aktiv. Er kennt also die Aufgaben, Sorgen und Nöte im Ort wie kaum ein anderer.

Ortsvorsteher und Wahlleiter Bernd Waltemode stellte das ehrenamtliche Engagement in den Mittelpunkt seiner Dankesworte. Der demografische Wandel fordere in der ländlich strukturierten Region noch mehr als bisher den Einsatz der Bürger. Ein Sportverein habe daher eine wichtige soziale Aufgabe zu erfüllen. Dem stelle sich der SV mit breiter Brust.

Auch die gesamte Vorstandsmannschaft stellte sich der neuerlichen Herausforderung: Friedrich Schmidtmeier führt den SV zwei weitere Jahre. Er wird dabei unterstützt von seinen Stellvertretern Werner Dobrott (Falkenhagen), Torsten Märk (Hummersen) und Detlef Behn (Wörderfeld). Kassierer sind Thomas Bismark und Björn Schröder, Schriftführer bleiben Frank Ostermann und Carsten Fränzke und Sportabzeichenwartin ist Ute Kuffner.

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Die hatte an diesem Abend allen Grund zur Freude, denn mit 22 abgelegten Sportabzeichen erreichte der Verein Dank des Einsatzes der Jugendlichen ein tolles Ergebnis.

Dabei sind die äußeren Bedingungen nicht eben luxuriös: Der Langlauf geschieht auf einer Straße, der Sprint auf dem Rasenplatz, geschwommen werden muss in einem benachbarten Freibad, nur die Sprunggrube kann der Verein selbst vorweisen. Elf Mal wurde jetzt das „Goldene“ vergeben, an Anna-Lena Schröder bereits zum achten Mal.

Aber Friedrich Schmidtmeier verteilte auch Lob, denn der 1991 gebaute Ascheplatz wurde 2010, erneut in Eigenleistung, saniert. Die Sportwerbewoche mit dem Süd-Ost-Pokal für Altherren, den Jugendturnieren und dem beliebten Spiel ohne Grenzen wurde ebenso gut besucht wie das 6. Oktoberfest. Die 1. Fußballmannschaft schlägt sich mit ihrem Trainer Roland Szymkowiak (er hat auch für die kommende Saison zugesagt) in der Kreisliga B achtbar, die 2. Herren bleibt allerdings das Sorgenkind. Carsten Fränzke lobte die gute Zusammenarbeit in der JSG, und Frank Ostermann hegt und pflegt das „zarte Pflänzchen“ der neugegründeten Volleyballsparte.

Ortsvorsteher Bernd Waltemode (li.) gratuliert dem wiedergewählten Vorsitzenden Friedrich Schmidtmeier. Fotos: heb



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