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Sabbenhausen blickt auf rundum gelungenes Stadtschützenfest zurück / Applaus für Campino, Lindenberg, Maffay

Der nächste König heißt Guido Küster

Sabbenhausen. Wie sich ein Platz im Hofstaat anfühlt, weiß Guido Küster, seit er am Wochenende für den verletzten Rolf Erdmeier einsprang (wir berichteten). Doch im nächsten Jahr wird er noch mehr repräsentieren können – als König des Sabbenhausener Schützenvereins. Die Königsscheibe für 2014 überreichte ihm der amtierende Monarch Volker Klus bereits nach dem Königsschießen am finalen Tag des großen Schützenfestes.

veröffentlicht am 12.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:21 Uhr

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Im Anschluss an das gut besuchte Katerfrühstück hatten sich die Thronanwärter am Schießstand versammelt, während die Schützen im Festzelt gespannt verharrten.

Auch die Jungschützen konnten ihren künftigen König Lars von der Heide hochleben lassen. Die Junker an seiner Seite sind Florian Buß und Jan Schröder.

Mit viel Lob verkündete Oberst Jürgen Hundertmark, dass der Generationenwechsel im Schützenverein vollzogen sei. „Nun hat die nächste Generation gezeigt, dass sie der Verantwortung um die Tradition gerecht wird und dass es auch ihr gelingt, die Kontinuität bei der Regentschaft aufrecht zu erhalten.“

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Dass in Sabbenhausen aber auch junge Traditionen äußerst lebendig gepflegt werden, hatte zuvor der mittlerweile zehnte Überraschungsabend bewiesen. Bereits lange vor dem Auftritt waren die Stühle in der ersten Reihe reserviert, und dahinter drängten sich die vielen Zuschauer auf den Stehplätzen. Auch einige Gastvereine des Stadtschützenfests ließen sich die Show nicht entgehen. Kein Wunder – warteten die Macher doch mit reichlich Als-ob-Prominenz auf. Bob Moore schlüpfte in die Rolle von Rea Garvey, Oliver Großmann trat als Campino auf, Jan Hundertmark als Karel Gott und Marius Müller Westernhagen, Jörg Hundertmark als Udo Lindenberg, Wilfried Loge als zu kurz geratener Peter Maffay und Udo Jürgens, Dennis Becker als Eye of the Tiger und Gunnar Hagemann als rockender Heino sowie zusammen mit Bob Moore als Status Quo. Im Trio mit Michael Dudziak zeigten sie, wie wahnwitzig gut sie das Luftgitarren-Spiel beherrschen. Sämtliche Akteure rissen das Publikum mit, sangen und boten eine wirklich witzige Show, bei der sie die kleinen Macken der Großen gnadenlos auf die Schippe nahmen.

So, als „Peter Maffay“ auf einem kleinen Wagen vor das Publikum gerollt wurde oder immer wieder drei Affen (Colin und Phillip Moore sowie Knut Döse) auftauchten, die tanzten, oder auch drei Mädels mit einem Laken verhüllten.

Nahezu romantische Stimmung kam indes mit zahlreichen Wunderkerzen zum Titel „Nessaja“ von Peter Maffay, oder bei „Liebe ohne Leiden“ und „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ mit Annette und Wilfried Loges Jennifer Becker und Jan Hundertmark auf. Zum ersten Mal waren Lisa Rendorf, Marie Gröne und Jessika Streib als Bruno Mars dabei.

Jörg Hundertmark moderierte die Show locker-souverän und brauchte das Königshaus und das Publikum mit seinem Kurzauftritt als Udo Lindenberg nicht in Stimmung zu bringen.

Die Höhepunkte setzten Oliver Großmann, der den Titel „Altes Fieber“ von den Toten Hosen für die Königsgesellschaft sang und Colin, Phillip sowie Bob Moore mit ihrer gekonnten Highlander-Show im Schottenrock.

Einen ganz besonderen Auftritt hatte die Damenfußballmannschaft des TSV Sabbenhausen, denn sie nutzten die Gelegenheit, um ihren Aufstieg in die Bezirksliga zu feiern. Im Anschluss sorgte Friedrich Pfennig alias DJ Cerano für die Tanzmusik bis zum Morgen.

Der künftige König Guido Küster fand denn auch: „Es war ein tolles Fest mit einem wunderbaren Umzug und einem klasse Königshaus. Alles konnte so stattfinden, wie wir es ein Jahr lang geplant hatten. Das Timing war klasse, und alle haben mitgezogen.“ Sein Schriftführer-Kollege Ralf Begemann bilanzierte die Sause mit einem Wort: „Genial!“ yt/ubo

Der amtierende König Volker Klus (hi.li.) lässt seinen Nachfolger Guido Küster hochleben. Vorn: der künftige Jungschützenkönig Lars von der Heide, eingerahmt von Florian Buß (li.) und Jan Schröder. yt



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