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Moonlight Steffi bringt in Lügde gedrehtes Musikvideo heraus

Der erste Clip

Lügde. Für seinen Traum leben – klingt erstmal kitschig. Aber die Lügderin Stefanie Säumenicht arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Schlagersängerin ehrgeizig daran. Jetzt steht ihr erster Videoclip im Internet bei Youtube. Das Lied heißt „Schau nach vorn“ – und „Moonlight Steffi“ glaubt an die Botschaft. (jl)

veröffentlicht am 09.12.2015 um 20:50 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Lügde. Nicht jede Kleinstadt hat eine eigene Schlagersängerin. Aber Lügde sehr wohl: Stefanie Säumenicht alias „Moonlight Steffi“. Ihrer Heimatstadt erweist die selbst erklärte Semi-Profi-Sängerin nun eine besondere Referenz: Moonlight Steffis erstes Musikvideo könnte fast ein Lügde-Werbeclip sein. Denn die Frau mit der warmen Stimme und der markanten zweifarbigen Fransenfrisur nutzt in dem 4-Minuten-Film vorwiegend die heimische Kulisse: Zu ihrem Schlager „Schau nach vorn“ schlendert sie über den Emmerstrand, agiert auf der Parkbühne, posiert am Ziegenbrunnen vor dem Rathaus oder blickt vom Osterberg hinunter. Konzertaufnahmen aus Rostock, vom dortigen Strand und vom Turm der Burg Polle komplettieren die Drehorte, die Markus Kleinsorge mit Luftaufnahmen per Quadrocopter begleitet hat. Der Aerzener André Rode hat über Monate hinweg bei diversen Anlässen am Boden gefilmt und aus etwa acht Stunden Material schließlich den Clip erstellt. Den kleinen Film haben bei Youtube binnen zwei Tagen mehr als 700 Menschen aufgerufen. Ein gutes Dutzend von ihnen hat ihn schon mit „Daumen hoch“ markiert.

Mit der Veröffentlichung des ersten eigenen Musikvideos wird für die Sängerin ein Traum wahr, wie sie sagt. Was sie zudem freut: Im Internet-Schlagersender „Webradio Hitparade“ haben 520 Stimmen ihrem eingängigen Lied in der November-Bilanz Platz eins beschert. Zum Vergleich: Der österreichische ESC-Star Conchita Wurst schaffte es bei dieser Schlager-Gemeinde nur auf Rang 19.

Den Text zu dem von Jochen Hohmann in klatschfreundlichem Synthesizer-Discosound vertonten Lied hat Säumenichts Freundin Roswitha Dalek der Sängerin auf den Leib geschrieben. „Sie kennt mich in- und auswendig“, sagt die 48-Jährige, für die das Nach-vorn-Schauen derzeit eine besondere Bedeutung hat: „Im nächsten Jahr will ich versuchen, mich selbstständig zu machen.“ Die Reaktionen ihres Publikums auf den quasi therapeutischen Schlagertext spornten sie dabei an. „Er kommt bei Fans aller Altersgruppen gut an, zwischen 20 und 80“, sagt Moonlight Steffi und glaubt: „Solche Situationen kennt doch jeder, dass man das Alte hinter sich lässt und einen Neustart wagt.“ Ihr Wunsch: „Ich will die Leute aufmuntern und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“ Verbiegen muss sie sich dafür offenbar nicht.

Hoffnung macht ihr mit Blick auf die eigene musikalische Zukunft das Schlager-Revival. „Bei meinen Auftritten singen auch junge Leute die alten Hits mit“, stellt sie fest.

Und welche Musik hört Stefanie Säumenicht, wenn nicht die Songs von Moonlight Steffi? „Ich höre querbeet. Aber vor allem das, was ich selbst singen möchte“, sagt sie. Auf die Frage nach ihren derzeitigen Favoriten muss sie nicht lange überlegen: „Adele, Sarah Connor und Shakira sind klasse.“

Und wie geht die Lügder Sängerin mit Kritik um, der sich jeder aussetzt, der im Rampenlicht steht? „Die Geschmäcker sind verschieden“, sagt Moonlight Steffi. „Da mache ich mir nix draus. Meine Oma hat immer gesagt: ,Jeder nach seiner Fasson’.“

Der Link zum Video

bei Youtube: https://youtu.be/rCMZrtoTOh4



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