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Wegbrechende Zuschüsse und zu wenig Vermittlungen zwingen VHS Lippe-Ost zu massiven Einschnitten / Heute Verbandsversammlung

Den Städten laufen bei der Volkshochschule die Kosten davon

Lügde (jl). „Die Zielrichtung ist klar: Wir müssen die Kosten deutlich nach unten kriegen“, sagt Lügdes Bürgermeister Heinz Reker. Mit diesem Anspruch werden er und drei Lügder Politiker heute zur Versammlung des Zweckverbands der Volkshochschule Lippe-Ost nach Schieder fahren. Dort muss entschieden werden, wie es mit der VHS weitergeht. Denn die hat akute Geldsorgen. Wollte sie ihre bisherigen Angebote in den Bereichen Weiterbildung, Integration, und Ein-Euro-Jobber-Vermittlung aufrechterhalten, dann müssten die fünf Städte, die die VHS tragen, 2011 zusammen mehr als 400 000 Euro zahlen – doppelt so viel wie jetzt. Der Grund sind massiv eingebrochene Zuschüsse und Förderungen. Vor allem, weil die Arbeitsagentur und das Netzwerk Lippe immer weniger Menschen in VHS-Maßnahmen schicken. Im Vorfeld der Versammlung scheinen sich die Städte einig, dass diese Summer nicht zu schultern ist. Deshalb drohen der VHS nun massive Einschnitte: Neun Jobs, die bisher aus den nun wegbrechenden Drittmitteln finanziert werden, stehen auf der Kippe. Außerdem wird die VHS wohl ihre angemieteten Gebäude in Blomberg und Extertal aufgeben müssen.

veröffentlicht am 30.11.2010 um 22:26 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

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