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Mehr Lampen in den Ortsteilen müssen laut Bürgermeister nicht sein

Das Zentrum strahlt ab

Lügde. Warum schimmert die Weihnachtsbeleuchtung nur in der Lügder Kernstadt – und nicht genauso in den Ortsteilen? Das wollte Jürgen Hinrichs wissen – und schrieb deshalb an Bürgermeister Heinz Reker. Die Antwort des Verwaltungschefs dürfte den Falkenhagener nicht befriedigt haben.

veröffentlicht am 29.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Mit Lügdes Kernstadtbewohnern und ihren Gästen freue er sich über die schöne Beleuchtung, heißt es in Hinrichs’ Brief, in dem er zugleich bedauert: „In den Ortsteilen bleibt es leider finster.“ Und er schließt die provokante Frage an: „Sind hier die Bewohner Bürger zweiter Klasse?“

Zwar findet auch der Falkenhagener, dass zum Beispiel in den Hauptstraßen von Elbrinxen und Rischenau nicht alle Laternen mit einem Strahlenkranz ausgestattet werden müssten, „aber vielleicht jede Dritte oder Vierte“. Ebenso würde er sich eine zusätzliche Erleuchtung für den Klosterplatz von Falkenhagen wünschen, zur Steigerung der festlichen Atmosphäre in der Zeit der Gottesdienste.

Zur Untermauerung seines Wunsches „Ganz Lügde sollte ins Land leuchten, nicht nur die Kernstadt!“ erinnert Hinrichs den Bürgermeister daran, dass der betont habe, Lügde ende für ihn erst am Köterberg.

Dazu steht Heinz Reker nach eigenem Bekunden zwar immer noch. Doch in seiner Antwort an Hinrichs betont er: „Das bedeutet aber nicht, dass ich ungleiche Sachverhalte gleich zu behandeln versuche.“ Der Bürgermeister verweist auf die „Umlandfunktion“ der Lügder Kernstadt und betont: „Die Weihnachtsbeleuchtung soll natürlich alle Bürgerinnen und Bürger der gesamten Stadt Lügde und darüber hinaus erfreuen.“ Er habe den Eindruck, dass dieses Ziel auch erfüllt werde.

Hinzu kommt: Die neue Festbeleuchtung in der Kernstadt hat nicht die Stadt Lügde angeschafft, sondern vor vier Jahren der „Lügde Marketing“- Verein. red / jl



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