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Großübung simuliert Tunnelunfall

Das Szenario: Brennende Autos, drei Verletzte

LÜGDE. Durch das auf- und abschwellende Heulen der Sirenen wird die Bevölkerung vor einer akuten Gefahr gewarnt. Im Ernstfall jedenfalls. Ertönt dann dieser Alarm, heißt das für die Menschen, die ihn hören: Radio einschalten (vorrangig WDR II) und auf Anweisungen warten.

veröffentlicht am 20.06.2018 um 18:55 Uhr

Alle vier Jahre findet im Lügder Emmerauentunnel eine Großübung statt. Dabei wird das Zusammenwirken der unterschiedlichen Rettungskräfte trainiert. Lügdes Feuerwehr war mit 90 Leuten vor Ort. Foto: Straßen.NRW
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Am Dienstagabend war das zum Glück nicht nötig. Denn das beklemmende Szenario im verrauchten Emmerauentunnel diente einzig zu Übungszwecken. Es war arrangiert worden, um den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr, aber auch der Polizei, den Rettungskräften des DRK, der Straßenmeisterei Schieder sowie der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm ein möglichst realistisches Bild von der Situation zu geben, auf die sie sich im Ernstfall nach einem Crash in der 512 Meter langen Unterführung einzustellen hätten.

„Die Richtlinie für Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln schreibt alle vier Jahre eine solche Großübung und jedes Jahr eine Teilübung vor“, erklärt Markus Miglietti aus der Tunnelleitzentrale Hamm.

Der simulierte Alarm für die jüngste Großübung wurde um 19.30 Uhr abgesetzt. „Der Anrufer meldete einen Brand von zwei Fahrzeugen mit drei verletzten Personen“, erklärt Miglietti. Daraufhin sei die Tunnelleitzentrale Hamm durch die Leitstelle alarmiert worden.

Als Ziele der Übung benennt er die Verbesserung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten, das Einüben der Anfahrtswege zum Tunnel und das Retten von Menschen unter realistischen Bedingungen. Und das Fazit aus Hamm klingt beruhigend: „Die Übung ist zur Zufriedenheit aller abgelaufen“, so Miglietti weiter. „Die Kommunikation zwischen Feuerwehr, Polizei und Tunnelleitzentrale hat gut geklappt.“

Lügdes Freiwillige Feuerwehr war mit insgesamt 90 Leuten aus der Kernstadt, aus Elbrinxen, Wörderfeld und Rischenau im Einsatz. jl



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