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Experten sollen den Bau untersuchen

Das Rathaus im Blick

Lügde. Außenherum hui – innen ok. Das ist die Arbeitsgrundlage, auf der die Stadt Lügde nun ihr Rathaus betrachtet. Nachdem die Innenstadt rund um den 60er-Jahre-Bau bald in komplett neuem Glanz erstrahlt, soll auch der Sitz der Verwaltung in einen zeitgemäßen Zustand versetzt werden. Wie das im Einzelnen aussehen kann, darüber ist man sich noch nicht im Klaren. Sicher ist nur, dass neue Dachrinnen hersollen, die Balkone dringend saniert werden müssen, und auch der Nebeneingang sowie die Kellerfenster an der Reihe sind.

veröffentlicht am 13.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:21 Uhr

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Autor:

Carlhermann Schmitt
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Risse müssen behandelt und armiert werden, und ein frischer Anstrich sowie eine moderne Beleuchtung würden das Rathaus deutlich aufwerten. „Für diese Maßnahmen haben wir 115 000 Euro für das nächste Jahr vorgesehen“, teilte Bauamtsinspektor Gregor Günnewich den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Bauen den Entwurf des Bauamts mit.

Das ist aber lediglich eine Arbeitsgrundlage, „denn wir wollen hier mit System vorgehen“, macht Bürgermeister Heinz Reker deutlich. „Dafür haben wir die ,Kommunal-Agentur NRW’ aus Düsseldorf ins Boot geholt.“ Die sehe sich als neutraler Dienstleister, und ihre Fachkräfte betrachteten die spezifischen Fragen der Kommunen interdisziplinär und könnten deshalb mit Problemlösungsstrategien aufwarten, die eine Fachfirma nicht bieten könne.

So soll die Kommunal-Agentur das Rathaus unter energetischen Gesichtspunkten betrachten und dabei Technik und bauliche Beschaffenheit unter die Lupe nehmen: „Heizung und Beleuchtung sind dabei nur ein Faktor. Hinzu kommt die Frage nach der Dämmung – ob und welcher Art, hängt dabei nicht nur von umweltpolitischen Gesichtspunkten ab, sondern auch von ökonomischen Erwägungen“, erklärt der Bürgermeister.

Während der Sitzung gab der Ausschussvorsitzende Thomas Blum zu bedenken, dass die Konzeption des Rathauses auch unter aktuellen und künftigen Anforderungen erstellt werden sollte: „Wir haben heutzutage deutlich weniger Mitarbeiter als früher, sodass das Rathaus ja eigentlich schon zu groß ist.“ Auch die Ausrüstung mit einem Aufzug sei in Zeiten der allgegenwärtigen Barrierefreiheit ein Gedanke, den man wenigstens einmal durchspielen müsste. Und Thorsten Klinge (CDU) fragte, ob es Sinn mache, alle Balkone zu sanieren, oder ob man nicht die zur Straße hin demontieren könne.

Bürgermeister Reker sicherte den Ausschussmitgliedern zu, sich keinem der Gedanken zu verschließen und im Rahmen der konzeptionellen Betrachtung durch die Kommunalagentur zur Sprache zu bringen.



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