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Noch hat die Bronzskulptur keinen neuen Platz

Das Pony kommt wieder – aber wohin?

Lügde. Fast 30 Jahre lang weidete es an der Mittleren Straße – und gehörte somit zum festen Mobiliar der Emmerstadt: Unzählige Kinder haben seinen Rücken erklettert oder die Mähne des „Shetland-Ponys“ gestreichelt. Doch nun ist das nach einer Skulptur des in Ratsiek geborenen und später in der DDR zu landesweitem Ruhm gekommenen Bildhauers Heinrich Drake (1903-94) gegossene Bronzetier verschwunden – und viele Lügder vermissen es.

veröffentlicht am 27.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:16 Uhr

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Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Sie können allerdings beruhigt sein: „Wir suchen für das Pony einen neuen Standort“, verspricht Clemens Rohr aus dem Lügder Bauamt im PN-Gespräch. Um die Bronze im Zuge der Marktplatz-Neupflasterung vor größeren Blessuren zu bewahren, wurde das Tier abgebaut und ist seither an einem sicheren Ort eingelagert.

Weichen musste die Skulptur aber auch im Vorgriff auf den Brunnenbau. Denn künftig soll der Marktplatz laut Ratsbeschluss bekanntlich von einem Wasserspiel samt Bronze-Ziegen bevölkert werden. Da passte die Konkurrenz durch die nur wenige Meter entfernte Bestandskunst schlecht.

Ganz so einfach dürfte es allerdings nicht werden, einen neuen Platz für das alte Tier zu finden. Denn die meisten exponierten Stellen im öffentlichen Raum sind besetzt – oder werden es. Am Mittelkreisel steht die „Zigarrendreherin“, am Marienplatz gegenüber dem Kloster soll das begreifbare Stadtrelief seinen Platz finden, und in den Emmerauenpark mit seinen vielen Spielgeräten passt Drakes klassisches Pony auch nicht. Bliebe noch die Möglichkeit einer Platzierung vorm Heimatmuseum – wie es vor Jahren schon einmal angedacht war.

Heinrichs Drakes Bronze-Pony ist derzeit an einem sicheren Ort eingelagert. jl



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