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So fleißig probt die kfd-Theatergruppe

Damit Lügdes Narrenschiff nicht kentert

Lügde. „Jetzt?“ – „Nein!“ – „Jetzt endlich?“ – „Nein, immer noch nicht!“ – „Aber jetzt, oder?“ – Nein, erst am Mittwoch und Donnerstag, 26. und 27. Februar, lädt Lügdes kfd-Theatergruppe zum traditionellen Frauenkarneval in den Klostersaal ein. Damit das Narrenschiff nicht kentert und bei der feuchtfröhlichen Überfahrt in die fünfte Jahreszeit keine über Bord geht, wird schon jetzt fleißig geprobt.

veröffentlicht am 15.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Eigentlich verraten die närrischen Damen im Vorfeld der Kaffee-und-Kuchen-Prunksitzung nicht mehr aus ihrem aktuellen Programm als das Motto „Ahoi Lügde! Leinen los!“ „Wir wollen gemeinsam den Klostersaal entern und mit unseren Damen auf Kaperfahrt gehen“, gibt Regisseurin Freya Wennemann dann doch preis.

Frauenkarneval in Lügde ist Weiberfastnacht – im wahrsten Sinne des Wortes: Männer bleiben draußen. Nach Peter Hellersbergs Pensionierung wird nun nicht einmal mehr der Pfarrer die Bühne entern. Hinzu kommt: „Berufs- und krankheitsbedingt müssen wir auf einige Damen verzichten“, erklärt Freya Wennemann. Elf Damen gestalten diesmal das Programm – eine Schnapszahl, die im Karneval beileibe kein schlechtes Omen sein muss.

Und obwohl der zweite Fest-Termin auf Altweiberfastnacht fällt – alt ist die kfd-Theatertruppe nun wirklich nicht. „So zwischen 29 und 65 Jahren – oder ist noch jemand älter?“ wird schnell nochmal in die Runde gefragt, bevor die Probe losgeht.

Mindestens dreimal in der Woche treffen sich die Närrinnen in der heißen Phase der Vorbereitungen, damit ihre Sketche, Büttenreden, Lieder und Tänze am Ende wie geplant über die Bühne gehen.

Anregungen für das Programm haben die Frauen auf der jährlichen Theaterbörse des katholischen Diözesanverbandes Paderborn gesammelt, die diesmal in Lügde stattfand. 17 kfd-Vereine präsentierten hier die Leuchttürme ihres jeweiligen Unterhaltungsprogramms. Auch die Gastgeberinnen stellten ihre Kreativität unter Beweis und sammelten im Gegenzug Inspirationen fürs neue Programm. „Eine tolle Sache“, sagt Freya Wennemann, die möglichst darauf verzichtet, auf der Suche nach neuen Ideen das Internet anzuzapfen.

Und so dürfen die Lügderinnen gespannt sein auf allerlei Neues aus der eigenen Feder. Und das, obwohl die Osterräderstadt im Moment gar nicht so viel hergibt, um es auf die Schippe zu nehmen, wie Wennemann beinahe bedauernd feststellt. „Die Baustellen sind fast abgeschlossen. Was bleibt, ist unser wunderschöner Strand im Emmerauen-Park. Also stechen wir in See!“, verheißt sie.

Unterstützung an Bord des Narrenschiffes erhalten die Karnevalsdamen von den „Funky Marys“ der Lügder Kolpingsfamilie. Zudem helfen unzählige fleißige Hände im Hintergrund. „Ohne sie würden wir gnadenlos auf Grund laufen“, gesteht die Karnevals-Frontfrau offen. Hinter der Bühne dürfen es dann aber auch mal Männerhände sein, die kraftvoll zupacken können.

Karten für den 26. Februar (Einlass: 13.30 Uhr, Beginn: 14.30 Uhr, Ende: 22 Uhr), gibt‘s in der Blumen-Diele Schlieker.

Die Proben für den Lügder Frauenkarneval haben schon mächtig Fahrt aufgenommen. Die kfd-Theaterfrauen um Freya Wennemann (re.) sind fast schon mittendrin in der fünften Jahreszeit. sbr



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