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Thailändische Botschafterin und Generalkonsul zu Gast / Grundstein für buddhistischen Tempel gelegt

Buntes Kulturfest mit besonderen Gästen

LÜGDE. Am Wochenende feierte der Thailändische Kulturverein bereits zum dritten Mal sein großes Kulturfest in Lügde. In diesem Jahr gab es sogar einen doppelten Grund zum Feiern, wie Khamxay Bounketh, der stellvertretende Vorsitzende des Thailändischen Kulturvereins Lügde, erklärt: „In diesem Jahr feiern wir nicht nur unser Kulturfest, sondern auch die Grundsteinlegung des ‚Wat Charoen Dham‘-Tempels.“ Diese Tempelzeremonie sei besonders bedeutsam, denn in der thailändischen Gemeinde in Lügde wird in einem Umkreis von 300 Kilometern der einzige geweihte Tempel stehen, in dem auch Mönche ausgebildet werden können, erklärt Bounketh. Aus diesem Anlass flogen sogar extra 17 Mönche aus Thailand ein, darunter zwei hohe buddhistische Mönche (im Rang vergleichbar mit katholischen Bischöfen), sowie drei Stellvertreter. Hinzu kamen noch Mönche aus dem ganzen Bundesgebiet, sodass über 30 Mönche an der Grundsteinlegung teilnahmen.

veröffentlicht am 12.06.2016 um 22:22 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:26 Uhr

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Autor:

Ralph Arndt-Stricker
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Doch auch hohe weltliche Repräsentanten ließen es sich nicht nehmen, dieser besonderen Feier beizuwohnen. So kam am Sonntag die Thailändische Botschafterin Nongnuth Phetcharatana extra aus Berlin, und aus Frankfurt am Main reiste Generalkonsul Charoenrat Chimsamran zur Grundsteinzeremonie an.

Bereits am Samstag hatte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Lügde, Joachim Krause, die zahlreich erschienen Gäste begrüßt. In einer kurzen Ansprache würdigte Krause die Leistungen des Kulturvereins, betonte seine Begeisterung über die Offenheit und Freundlichkeit der Gastgeber und stellte fest: „Dieses Fest ist eine gute Gelegenheit, sich mit einer fremden Kultur zu beschäftigen.“ Wer diese Gelegenheit nutzen wollte, wurde von den Gastgebern herzlich empfangen und dazu ermuntert, sich mit den Gebräuchen des Buddhismus vertraut zu machen. Geduldig wurde beispielsweise immer wieder das Ritual erklärt, warum der Tempel vor dem Gebet umrundet werden sollte, bevor ein kleiner Zettel mit einem Wunsch an einer der neun goldenen Kugeln platziert werden darf. Diese Wünsche wurden, nach der Segnung der neun Kugeln als Grundsteine, gemeinsam mit diesen im Boden versenkt und eingemauert.

Doch bevor es soweit war, wurde im feierlich geschmückten Tempel gemeinsam gebetet. Viele Menschen drängten sich dicht an dicht, um der Zeremonie beiwohnen zu können. Zwar wurde die gesamte Liturgie auf Thai abgehalten, doch auch ohne die Worte zu verstehen, wurde dem interessierten Beobachter die Bedeutung dieser Handlung bewusst. Leider spielte das Wetter am Sonntag nicht mehr ganz so mit wie am Samstag, sodass die Besucher, die keinen Platz mehr im Tempel gefunden hatten, für eine knappe halbe Stunde unter die Pavillons flüchten müssten. Doch das Wetter konnte die fröhliche und positive Stimmung nicht verderben. Man arrangierte sich mit den Umständen und startete den Umzug durch die Stadt zum Abschluss der Feierlichkeiten zwar leicht verspätet, aber deshalb nicht minder beschwingt und ausgelassen.

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  • Zu Ehren der Gäste gab es einen thailändischen Tanz.
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Eine Bildergalerie zum Kulturfest finden Sie auf dewezet.de



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