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Damit EU-Fördergeld fließt, müssen Orte zusammenwachsen, die bisher nicht alle viel miteinander zu tun hatten

Brainstorming in Blomberg

Lügde /Blomberg. Wer künftig EU-Fördergeld aus Brüssel will, muss sich mit anderen Orten verbünden. Das tut die Stadt Lügde. Sie will gemeinsam mit Altenbeken, Augustdorf, Bad Lippspringe, Blomberg, Horn-Bad Meinberg, Schieder-Schwalenberg und Schlangen ein „lokale Entwicklungsstrategie“ (LES) auf die Beine stellen. Denn ohne die gibt’s keine LEADER-Förderung für Projekte etwa gegen Überalterung, Arbeitsplatzschwund, Leerstände sowie die sich verschlechternde ärztliche Versorgung. Die geförderten Projekte sollen die Lebensqualität auf dem Land sichern und stärken helfen – mit viel Bürgerbeteiligung.

veröffentlicht am 01.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:21 Uhr

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Den Anfang machte ein Treffen in Blomberg. Mit dabei war auch etwa ein halbes Dutzend Lügder – darunter Günter Loges aus dem Bauamt, Klaus Meier und Detlef Schake (beide FWG) aus der Politik sowie Klaus Zumhasch von der Gemeinschaft für Fischerei und Naturschutz. Während er die Fluss-Renaturierung anregte, kann sich Loges die Schaffung eines Internetportals für Ältere als Angebots- und Kontaktbörse vorstellen.

Als Profi-Strategen stehen den Städten Planer von „Junker + Kruse“ zur Seite. Gelingt es den Dortmundern, die diversen Ideen in ein stimmiges gemeinsames Konzept zu gießen, so winken den acht Städten bis 2020 zusammen bis zu 2,4 Millionen Euro Fördergeld. Das will die EU Projekten zuschießen, wenn die Kommunen, aber gern auch Beteiligte aus der Wirtschaft, Vereine oder Privatleute für 35 Prozent der Kosten aufkommen.

Weil das Konzept Mitte Januar fertig sein muss, sind nun fünf Workshops angesetzt (Siehe Infokasten) – auch für interessierte Bürger. jl



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