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Lügder Blasorchester legt einen umjubelten Auftritt in der altehrwürdigen St. Kilianskirche hin

Bei dem Konzert weinen selbst die Trompeten

Lügde. Lügde kann stolz auf sein Blasorchester sein und die Musiker stolz auf ihre Leistung, mit der sie die rund 500 Besucher am Sonntag in der St. Kilianskirche begeistert haben.

veröffentlicht am 21.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

Wunderschönes Ambiente: Die vielen Besucher lauschen dem Konzert

Autor:

Carlhermann Schmitt
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Das betonte der ehemalige Stadtdirektor Dieter Will, der als Ehrenmitglied des Blasorchesters Lügde durch das Programm führte. Und das war wirklich gewaltig. Neben Stücken von Bach, Händel und Schostakovitsch begeisterte das Orchester unter der Leitung Burkhard Fasses mit Ausschnitten aus der Symphonie Nr. 1, inspiriert vom Herrn der Ringe von Johan de Meij, Spirituals und Weihnachtsliedern.

Für ihr Jahreskonzert, das unter dem Titel „Highland Cathedral“ stand, hat das Blasorchester die Kirche St. Kilian gewählt, um an den Besuch Karls des Großen im Jahr 784 zu erinnern, der an diesem Ort das Weihnachtsfest begangen hat.

Um dort überhaupt ein Konzert möglich zu machen, musste die Temperatur in der Kirche deutlich angehoben werden. Und so bedankte sich Will bei Meinolf Haase, der für das Gebläse des lippischen Katastrophenschutzes sorgte, mit dem die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Innenraum über einen Tag lang aufheizten.

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Orchesterleiter Burkhard Fasse in seinem Element.

Das hat sich dann aber auch wirklich gelohnt, denn kaum waren die Eintrittskarten in Umlauf, waren sie auch schon vergriffen, so dass das Blasorchester nach dem ersten Konzert am Nachmittag noch eine zweite Aufführung am Abend anhängte.

Die Gäste konnten nicht nur eine große musikalische Bandbreite genießen, sie zeigten sich auch begeistert, wie wandlungsfähig sich das Blasorchester in seiner Klangfarbe den jeweiligen melodischen Stimmungen anpassen konnte. Fast glaubten sie beispielsweise, im Herr der Ringe ein Heer von Orks hinter den Hobbits tief unten in den Höhlen von Mordor stapfen zu hören, während die Trompeten bei den Spirituals fast zu weinen schienen und der Choral und Rock out geschmettert wurde. Ein besonderer Höhepunkt war dann das Solokonzert Nr. 1 von Franz Watz, bei dem Madleine Fasse an der Posaune und Stephan Fasse am Euphonium brillierten.

In seiner Vorrede wies Will darauf hin, dass die vom Leiter des Bundespolizei-Orchesters Hannover, Matthias Höfert, bearbeitete Vorlage des sehr alten Stückes „Greensleeves“ eine besondere Herausforderung für das Orchester darstellte. Es hat sie mit Bravour gemeistert, auch dank der Virtuosität von Stephanie Schraven an der für das Stück so wichtigen Oboe.

Erst nach langem Beifall zu Ende des Konzerts kam der Vorsitzende des Blasorchesters, Heinz Krantz, zu Wort, der sich nicht nur bei allen Musikern und Helfern vor und hinter der Bühne bedankte, sondern auch bei allen Gästen, die durch ihr Erscheinen bekundet hätten, dass sie hinter dem Orchester stehen.



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