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In Elbrinxen auf der Zielgeraden

Baupolitiker segnen Planänderung für neue Feuerwache ab

ELBRINXEN. „Endlich haben wir die Kuh vom Eis!“, ließ Hermann Wenneker jetzt im Bauausschuss vernehmen. Mit dem Stoßseufzer quittierte Elbrinxens Ortsbürgermeister ein einstimmiges Votum: Lügdes Bau-Politiker hatten gerade der zum Bau einer neuen Feuerwache notwendigen Änderung des Bebauungsplans ihren Segen gegeben.

veröffentlicht am 05.12.2018 um 20:37 Uhr

Elbrinxens baufällige und zu kleine alte Feuerwache wird bald ausgedient haben. Foto: jl
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Bisher liegt das für den lange ersehnten Ersatz des hinfälligen alten Feuerwehrhauses vorgesehene Grundstück vorn rechts am Elbrinxer Schützenplatz in einem Bereich, der zumindest offiziell als Ausgleichsfläche gilt. Ein Areal also, auf der eigentlich ein Ausgleich geschaffen werden soll oder sollte, wenn für Baumaßnahmen anderswo in die Natur eingegriffen wird. Aber das scheint kein Problem zu sein, denn auch dem künftigen Bauplatz wächst nicht viel. Und eine Ausgleichsfläche für die Ausgleichsfläche ist bereits gefunden, wie Bauamtsleiter Gregor Günnewich im September erklärt hatte.

Auch die zwischenzeitliche öffentliche Auslegung zeigte keine nennenswerten Probleme auf. „Das Ergebnis gestaltet sich für uns sehr positiv“, fasste Günnewich jetzt den aktuellen Stand des Verfahrens zusammen. Die Öffentlichkeit habe sich gar nicht geäußert, und auch die Behörden hatten keine grundsätzlichen Bedenken. Der Kreis Lippe wies nur darauf hin, dass der Lärmschutz im konkreten Baugenehmigungsverfahren eine Rolle spielen werde. Bei Feuerwehreinsätzen „zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ erlaubt das Bundes-Immissionsschutzgesetz ohnehin eine Überschreitung der üblichen Geräuschentwicklungs-Limits von 60 Dezibel tagsüber und 45 Dezibel bei Nacht. An diese Grenzen muss sich die Feuerwehr mit Rücksicht auf die Nachbarn außerhalb von Einsätzen halten.

Der endgültige Beschluss der Planänderung durch den Rat dürfte nach der eindeutigen Empfehlung durch den Bauausschuss nur noch Formsache sein. Der Realisierung des vom Architekturbüro „Weber – Bauzeit“ konzipierten Neubaus 2019 steht dann im Grunde nichts mehr entgegen.



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