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Lügdes Bürgerbus-Nutzer können sich mit ihren Chauffeuren aufs neue Fahrzeug freuen

Bald heißt es: Umsteigen, bitte!

Lügde. Die Tage des alten, weißen Sprinters sind gezählt, der neue Bürgerbus für die Osterräderstadt steht quasi vor der Tür. Als Fahrerfachwart Hans-Werner Loges am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung diese gute Nachricht überbrachte, bescherte das den anderen Mitgliedern des Bürgerbus-Vereins nur noch bessere Laune.

veröffentlicht am 06.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:21 Uhr

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Autor:

Rudi Rudolph
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Mitte März soll das gute Stück ausgeliefert werden. Dann wird der Verein nur noch ein paar Tage brauen, um das Fahrzeug Lügde-adäquat mit Wappen und mit einem Kassentisch auszustatten.

Als Niederflur-Bus mit erheblich verbesserten Einstiegsmöglichkeiten auch für Rollstuhl- und Rollator-Nutzer wird das Gefährt den Fahrgästen erheblich mehr Komfort bieten als der alte Bus – was den Verein auch auf steigende Fahrgastzahlen hoffen lässt. „Derzeit pendeln sie Jahr für Jahr so um die 5500“, erläutert Loges. Und der Vorsitzende Heinz Hartmann berichtet, wie viel Zeit die Fahrer dafür opfern, dass große und kleine Lügder auch ohne eigenes Vehikel werktags mobil sind: Im vergangenen Jahr waren die 21 ehrenamtlich Aktiven insgesamt 1500 Stunden lang im Einsatz.

Die Vorbereitungen zur Beschaffung des neuen Busses nahmen 2014 allerdings einen Gutteil der Aktivitäten in Anspruch. So besichtigte der Verein als Alternative auch einen E-Bus. Doch der konnte die Praktiker nicht überzeugen.

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So stellte sich nach einer Probefahrt und weiteren Recherchen heraus, dass ein solches Fahrzeug für die Zwecke des Lügder Bürgerbus-Verkehrs nicht geeignet wäre. Also greift man nun lieber auf den bewährten Dieselmotor zurück.

Ein Fahrzeug von der Stange wird den Lügdern dennoch nicht geliefert – davon zeugt schon der Preis von 78 000 Euro.

An den Anschaffungskosten beteiligen sich übrigens das Land, die lippische Kreisverkehrsgesellschaft und die Stadt Lügde. Auch eine neue Unterkunft soll der Bus bekommen. Nicht mehr wie bisher an der Schwarzen Brücke, sondern im Anglerheim wird sein künftiges Domizil sein.

Mit solch guten Nachrichten konnte Heinz Hartmann die Versammlung zügig abwickeln – zumal sich auch die Kassenlage als zufriedenstellend erwies und zwei neue Fahrer die Crew verstärken. Weil deren Mitglieder nicht nur hinterm Steuer sitzen, sondern den Zusammenhalt auch in der Freizeit pflegen, unternahmen sie einen Jahresausflug, wanderten zusammen und trafen sich zu einer Weihnachtsfeier.

Bei den anstehenden Wahlen stand die bisherige Vereinsspitze jetzt erneut zur Wahl und erhielt samt und sonders das Vertrauen der Mitglieder.

Also führt Heinz Hartmann weiter die Geschicke als Vorsitzender, Stellvertreter ist Lothar Buschhart. Das Amt des Fahrerfachwartes liegt in den Händen von Hans-Werner Loges, und Kassierer bleibt Norbert Marx.

Bei aller Zuverlässigkeit des Vereins in puncto Beförderung wurde jedoch darauf hingewiesen, dass der Bus etwa bei Schneefall oder Glatteis unter Umständen nicht verkehren wird. Da gehe die Sicherheit der Fahrgäste und der Fahrer vor.

Die Tage des alten Bürgerbusses sind gezählt. Für März wird die Anlieferung des Nachfolge-Fahrzeugs erwartet.

Archiv/jl



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