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Weiträumige Umleitung für Durchgangsverkehr

Ausgerechnet jetzt: Tunnel nach Trafo-Brand dicht

Lügde (jl). „Das ist ein Ding, was vielleicht einmal in 30 Jahren passiert“, sagt der Elektriker. In Lügde war es gestern Nachmittag soweit: Im Betriebsgebäude des nicht einmal zwei Jahre alten, weit über 30 Millionen Euro teuren Tunnels schmorte ein Trafo durch. Die Folge: Der Tunnel ist gesperrt. Dabei wird er derzeit dringend gebraucht. Denn die hintere Hälfte der Mittleren Straße ist aufgerissen, die Ortsumgehung sollte eigentlich den gesamten Durchgangsverkehr aufnehmen. Doch nun darf die Unterführung wahrscheinlich das ganze Wochenende über niemand mehr durchfahren. Denn ihre komplette Stromversorgung ist ausgefallen. Nicht nur die komplette Beleuchtung inklusive Notausgang-Hinweisen und Nottelefon streikt, sondern auch Lüftung, Rauchmelder und sämtliche Videokameras. Deshalb kann die Tunnelleitzentrale in Hamm das Innere des unterirdischen Bauwerks nicht überwachen. Jeder Unfall im Funkloch könnte katastrophale Folgen haben – ein Risiko, das niemand eingehen will.

veröffentlicht am 09.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:21 Uhr

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