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Blomberger Messe lockt Jugendliche in Scharen an

Ausbildung zum Anfassen

Blomberg/Bad Pyrmont. Zum sechsten Mal präsentierte die Blomberger Ausbildungsmesse in den Hallen des Unternehmens Synflex Elektro GmbH auf einer Fläche von 650 Quadratmetern ein breites Angebot an Informationen über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten für junge Menschen.

veröffentlicht am 28.02.2016 um 20:28 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

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Handwerk oder lieber einen Job in einem Büro? Bevorzuge ich eine kaufmännische Ausbildung, ein duales Studium? Was muss ich beim Gesundheitsberuf beachten? Ist der Beruf des Gärtners vielleicht mein Herzenswunsch oder soll ich den Herrn in der schmucken Uniform der Bundeswehr mal ansprechen? Wo gibt es schon einmal die Gelegenheit, an einem Ort zur gleichen Zeit Handwerk, Industrie, Gesundheitswesen, Bildung und Dienstleistungen kennenzulernen und sich bei der Wahl seines künftigen Berufes informieren zu lassen?

Rund fünfzig Ausbildungsbetriebe stellten etwa 100 Berufe und duale Studiengänge in den Hallen des Unternehmens Synflex Elektro GmbH vor und gaben den Interessierten die Chance zu persönlichen Gesprächen mit den Personalverantwortlichen der heimischen Unternehmen. Mit dabei auch in diesem Jahr acht Unternehmen aus Bad Pyrmont, die den angrenzenden lippischen Wohn- und Lebensbereich der Menschen schon seit jeher in ihre Personalplanungen mit einbezogen haben. Die Suche nach geeigneten Fachkräften und Auszubildenden ist längst zu einem bestimmenden Thema der Wirtschaft geworden. Davon betroffen sind auch die Berufe in den öffentlichen Verwaltungen.

Mit vielen Aktionen, Workshops und Führungen in die Arbeitswelt der Auszubildenden hatte der Nachwuchs von morgen zahlreiche Möglichkeiten, in die Praxis des beruflichen Geschehens einzutauchen, seine Fähigkeiten auszuprobieren und herauszufinden, wie die Interessen und Fähigkeiten eingebracht werden können.

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Mit Workshops und Führungen war der Vormittag prall gefüllt mit Aktionen. Mit einem gut durchdachten Ausbildungsquiz zu berufsbezogenen Fragen wurden die Teilnehmer zu zahlreichen Ständen geleitet, bei denen sie sich mit den Aufgaben der Unternehmen auseinandersetzen mussten. Die Resonanz war sehr gut, viele Fragen junger Menschen konnten beantwortet werden und sicher waren dabei auch Einladungen zu Personalgesprächen. Zunächst ein wenig schüchtern betraten die (Noch-)Schüler die große Halle, bevor sie sich dann bei ihrer zweiten Runde durch das Labyrinth von Angeboten trauten, Fragen zu stellen. Manchmal hatten sie auch die Eltern als Ratgeber und Türöffner im Rücken. Das Aufgabenspektrum und mögliche Aufstiegschancen vor Augen wurde dann auch die Frage des Verdienstes prompt beantwortet und spätestens dann wich die Skepsis einem erstaunten Augenaufschlag. Erstmals war der Nachmittag für schwerpunktmäßige Beratungen zum Einstieg von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt oder in das duale Ausbildungssystem reserviert worden. Das Interesse war groß. Viele wollten einfach nur erleben, was so eine Messe alles bieten kann. Doch für einige sollte dieses Treffen auch ein gezielter Startschuss sein in ein neues Berufsleben.red

Jugendliche informieren sich am Phoenix-Stand (Foto links). Dass das Handwerk „goldenen Boden“ hat, ist überliefert – und natürlich ist auch das Handwerk auf der Ausbildungsmesse vertreten (Foto rechts).



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