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Johannes-Gigas-Schule: Stadt hat Generalplaner beauftragt

Auf dem Lügder Ramberg wird‘s ernst

LÜGDE. Die Osterräderstadt steckt bekanntlich in den Startlöchern für einen Umbau, dessen Ausmaß andere öffentlichen Projekte am Ort in den Schatten stellt: Die dringend sanierungsbedürftige Johannes-Gigas-Schule soll generalüberholt und zu einem „Kultur- und Bildungscampus“ ausgebaut werden. Die Generalplaner sind schon gefunden.

veröffentlicht am 19.09.2018 um 23:02 Uhr

Die Umsetzung des Großprojekts Schul-Umbau auf dem Lügder Ramberg soll noch in diesem Jahr beginnen. Foto: yt
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Denn ein richtiges öffentliches Veranstaltungszentrum fehlt bisher in Lügde, und für einen Neubau wäre auch kein Platz. Deshalb bekommt die Stadt für das ehrgeizige Projekt einen Zuschuss aus dem Städtebau-Fördertopf des Landes Nordrhein-Westfalen.

Inzwischen stehen auch die Namen der Generalplaner fest, die den Auftrag bekommen haben: Es sind die „Schmersahl Biermann Prüßner Architekten- und Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB“ aus Bad Salzuflen und das Ingenieurbüro Oliver Schmitz aus Detmold. Sie sollen zunächst den Entwurf für den Schul-Umbau auf dem Ramberg planen. Machen sie das gut, dann sollen sie auch den Umbau selbst bis zum Projektabschluss begleiten.

Den Planungsauftrag der Stadt Lügde hatte die Kommunalagentur NRW zwar europaweit ausgeschrieben, wie das bei einem solchen Vorhaben Pflicht ist. Die Qual der Wahl hatten die Entscheider allerdings nicht. Die beiden mittelständischen lippischen Unternehmen, die das Projekt gemeinsam angehen, waren die einzigen Interessenten für den Auftrag. Das geht aus den im Internet einsehbaren Ausschreibungs-Plattformen hervor.

Allerdings haben die Planer aus der Region Erfahrung mit öffentlichen Projekten. Zu den Referenzen der Bad Salzuflener zählen unter anderem Schul-Um- und Neubauten in Essen, Bad Oldesloe, Hoevelhof, Lemgo und Leopoldshöhe. Auch der Um- und Ausbau des St.-Josephs-Kindergartens in Schieder geht auf das Konto von „Schmersahl Biermann Prüßner“. Die Sanierung der Konzerthalle Bad Salzuflen haben sie ebenso geplant wie die heutige Gestaltung des parlamentarischen Bereichs im Kreishaus Lippe in Detmold, den Umbau des Rathauses von Leopoldshöhe und die Sparkasse Bad Salzuflen.

Wann genau die Lügder die ersten Entwürfe zu sehen bekommen, ist noch nicht bekannt. Zuletzt behandelten Lügdes Politiker das Thema Gigas-Schule Anfang des Monats im Bauausschuss. Im öffentlichen Teil der Sitzung berichtete Bauamtsleiter Gregor Günnewich, dass für den ersten Part der geplanten Schulsanierung in diesem Jahr erst einmal 1,6 Millionen Euro im Lügder Haushalt eingestellt seien. Die Maßnahme werde wohl noch in diesem Jahr in Angriff genommen.

Die Gesamtkosten für die Runderneuerung der Gigas-Schule wurden zuletzt auf etwa 14,5 Millionen Euro geschätzt. Wenn alles klappt, dann kann die Stadt Lügde auf Zuschüsse von rund 8 Millionen Euro hoffen.



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