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Stadt erhöht Schlagkraft der Feuerwehr

Applaus für drei neue Wagen

Lügde (yt). „Der demografische Faktor stellt alle vor Probleme.“ In seiner Ansprache malte Lügdes Bürgermeister Heinz Reker den versammelten Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ein Bild der Prognose: „Der Einwohnerrückgang bis zum Jahr 2030 ist so groß, als würden ganz Elbrinxen, Rischenau, Niese und Köterberg verschwinden.“

veröffentlicht am 07.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

2009 waren die Aktiven der Lügder Gesamtfeuerwehr 22 426 Stunden
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Das Abnehmen der Zahl vor allem an Jüngeren wird auch die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen stellen, schätzt Stadtbrandinspektor Wolfgang Kornegger. „Neben der Freiwilligen Feuerwehr gibt es zwei andere Möglichkeiten: Die Berufsfeuerwehr, die sich die Kommune allerdings nicht leisten kann, und die Pflichtfeuerwehr, die aber nicht funktionieren wird. Also wird es an uns hängenbleiben.“

Die aktuellen Zahlen machen allerdings Mut: 73 Nachwuchskräfte sind derzeit in der Jugendwehr organisiert. „Da setzt offensichtlich ein Umdenken ein. Denn bei uns ist Konkurrenzdenken nicht gefragt. Ohne Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit kommt man bei der Feuerwehr nicht weit“, betonte Kornegger mit Blick auf die wachsende Bereitschaft Jugendlicher, sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl zu engagieren.

Und so zeigte sich der Feuerwehr-Chef selbstbewusst. „Gemeinsam werden wir auch die Herausforderungen der Zukunft bewältigen.“ Und in die Gemeinsamkeit reihte sich auch Reker ein. „Sie wissen, was immer machbar ist, werden wir von Politik und Verwaltung unternehmen, um Sie zu unterstützen.“ Dabei nutzte er auch die Gelegenheit, einen Abschnitt aus dem Vorschlag der Verwaltung für den Haushalt 2010 zu verkünden: „Darin sind Mittel für die Neubeschaffung der Feuerwehrfahrzeuge für Hummersen, Wörderfeld und Niese vorgesehen.“ Das war den Kameraden auf der Hauptversammlung der Gesamtwehr einen besonderen Applaus wert. Denn sie wissen um die knappen Mittel der Kommune und hatten deshalb klaglos hingenommen, dass die Neuanschaffung der inzwischen über 20 Jahre alten Autos hinausgezögert worden war.

Wie sehr sich die insgesamt 227 aktiven Feuerwehrkameraden für die Stadt einsetzen, machte der Jahresbericht deutlich. Danach leisteten sie insgesamt 22 426 Stunden – was 2800 Acht-Stunden-Tagen entspricht.

Befördert wurden zur Oberfeuerwehrfrau: Anna-Lena Kröger und Mareike Ratmeyer, zum Unterbrandmeister: Dennis Beverung, René Horstmann und Peter Schlieker, zum Brandmeister Meik Grawe, zum Oberbrandmeister Volker Görlich und Andreas Baumeister, zum Hauptbrandmeister Michael Frischemeier sowie zum Brandinspektor Marco Gröne. Gerhard Wintjes wurde zum Jugendfeuerwehrwart ernannt und Marco Gröne zum Zugführer des Löschzugs Wörmketal. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Andreas Baumeister, Karl-Heinz Zurmühlen, Dirk Köchling, Thomas Rademacher und Karl-Heinz Köster geehrt. Seit 35 Jahren sind Otto Strohmeier, Karl-Heinz Köhne und Josef Glitz dabei. Mit der Ehren-Ordensspange der Freiwilligen Feuerwehr Lügde wurde Werner Kötz ausgezeichnet.



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