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Warum der Deutsche Chorverband dem Kindergarten Sabbenhausen einen „Felix“ verleiht

Ansporn für noch mehr Musik in der Kita

Sabbenhausen (heb). „Wir singen gern“ – das kleine Emailleschild sagt aus, was jetzt offiziell ist: Der Deutsche Chorverband hat Sabbenhausens städtischem Kindergarten den „Felix“ verliehen und zeichnet damit das Wirken der Erzieherinnen im musikalischen Bereich aus.

veröffentlicht am 19.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:21 Uhr

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Hartmut Röstel vom Vorstand des im lippischen Sängerbunds überreichte Kita- Leiterin Beate Deppenmeier Urkunde und Schild und lobte das Engagement der Kräfte. Die mussten sich nach einer Bewerbung in einer Basisschulung und darauf aufbauend in einem weiteren Kurs an insgesamt drei Samstagen fortbilden. Die Kriterien wie tägliches Singen in der Gruppe, Tanz- und Bewegungsspiele, die Integration von Liedern aus anderen Kulturkreisen, Aufführungen des Erlernten und die Einbeziehung von rhythmischen Instrumenten waren schnell erfüllt.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung“, sagt Beate Deppenmeier. „Die Kinder musizieren gern und häufig. Dies in einer Gruppe zu tun, macht Sinn und fördert zusätzlich die Gruppendynamik.“

Der Deutsche Chorverband zeichnet seit dem Jahr 2000 Kindergärten mit dem „Felix“ aus und hofft, dass das tägliche Singen zu einem festen Bestandteil in der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen wird.

Musikalische Grüße überbrachte der örtliche Frauenchor, der auch das Experiment eines Kanons mit Eltern und Kindern wagte und glänzend bestand.

Die Kita-Chefin dankte auch der Musikschule und deren Lehrkraft Kezia Pogoda-Conen für ihren Einsatz. Seit geraumer Zeit arbeiten beide Einrichtungen in der musikalischen Früherziehung eng zusammen. So werden erste Musikschritte angeboten, die für den guten Ton mit Singspielen sorgt. Davon durften sich die Besucher einen umfassenden Überblick verschaffen.

Aber es wurde nicht nur gemeinsam gesungen. Maria (3) und Hanna (4) bauten mit anderen aus einem Margarine-Topf und Gummibändern mal so eben eine Gitarre, andere bastelten Armbänder oder Glockenschellen. Und Jonas (6) und Silas (5) überraschten mit unterschiedlichen Klängen an gefüllten Wasserschalen. Nur zu einem Gespräch waren sie nicht bereit. „Wir machen doch Musik, wir haben jetzt keine Zeit“, sagten die knapp. Dafür hatten die Erwachsenen ausreichend Gelegenheit, sich mit den Lehrkräften über das neue Angebot auszutauschen.

Keine Zeit zum Reden: Jonas (6, li.) und Silas (5) machen als Tonmeister eine gute Figur. Foto: heb



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