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Gigas-Schule erhält Speisesaal und Selbstlernzentrum / Rat muss entscheiden

Am Ramberg werden 511 000 Euro verbaut – davon 200 000 vom Land

Lügde (jl). Wenn die Lügder Haupt- und Realschülerinnen und -schüler künftig das Ganztagsangebot wahrnehmen und über Mittag auf dem Ramberg bleiben wollen, dann wird sich die Optik der Mensa dort gewaltig verbessern. Denn statt des Notbehelfs im zugigen Obergeschoss-Flur soll es ebenerdig einen richtig großen Raum mit 90 Sitzplätzen geben.

veröffentlicht am 11.02.2009 um 20:14 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:21 Uhr

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An den Saal schließt

sich eine Terrasse an

Dafür muss der durch den Umzug in die Pavillons derzeit ungenutzte, bisherige Verwaltungstrakt der Hauptschule allerdings erheblich umgebaut werden: Erhalten bleibt da nur der schmale Eingangsflur. Er mündet in einen 145 Quadratmeter großen Saal, der Platz für ein Dutzend Tische bietet und durch eine Terrasse an der offenen Längsseite bereichert werden könnte. Neben der Essenausgabe im Saal ist zum Flur in Richtung Aula noch ein Kiosk geplant. Hier können dann im Rahmen der Berufsvorbereitung künftig Hauptschüler in den Pausen zum Beispiel belegte Brötchen an ihre hungrigen Schulkameraden verkaufen, wie sie das schon bisher erfolgreich tun.

Wie die Küche ausgestattet wird, hängt davon ab, für welche Art der Speisenzubereitung oder -anlieferung sich die Politiker entscheiden.

Damit künftig keine Heizungswärme mehr nach außen dringt, ist auch eine energetische Sanierung fällig. Das heißt: Der Anbau erhält neue Fenster sowie ein neues Dach, und auch die dünnen Außenwände werden isoliert.

Der zweite Schwerpunkt der Ganztagsbeschulung wird das „Selbstlernzentrum“. Sein Herzstück, ein Raum mit acht EDV-Arbeitsplätzen, soll schon in vier Wochen in einem ehemaligen Kunstraum, quer über den Hof, in Betrieb gehen. Hier wurde bisher ein Fenster zu einem angrenzenden Raum eingebaut, damit die Lehrkraft dort die Schüler beaufsichtigen kann. Jetzt fehlen neben frischer Farbe an den Wänden noch Möbel und Computer.

Auf den zum Selbstlernzentrum gehörenden Ruheraum müssen die Schüler allerdings noch ein wenig warten. Weil das Klassenzimmer derzeit noch anderweitig genutzt wird, kann es erst später möbliert werden. Insgesamt dürfte die Einrichtung des Selbstlernzentrums 25 500 Euro kosten.

Der ganze Umbau kostet

eine halbe Million Euro

Den Umbau des Schulzentrums am Ramberg zur Ganztagsschule mit Mensa und Selbstlernzentrum wird sich die Stadt Lügde insgesamt gut eine halbe Million Euro kosten lassen müssen. 200 000 Euro davon kann sie allerdings aus dem mit insgesamt 100 Millionen Euro gefüllten „1000 Schulen“-Fördertopf der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Einrichtung von Ganztagsschulen erhoffen. „Die Landesregierung hat sich von unseren Argumenten überzeugen lassen“, sagte Bürgermeister Hubert Scholand gestern auf PN-Anfrage. Denn noch vorige Woche hatte Bauamtsleiter Günter Loges im Bauausschuss erklärt, das Schulzentrum werde in Düsseldorf wohl als eine Schule gerechnet und könne daher nur mit 100 000 Euro rechnen. Beantragt war die doppelte Summe.

Entscheiden muss über die Ausgaben zwar der Rat in seiner nächsten Sitzung am Montag, 16. Februar. Aber im Bauausschuss haben die Politiker einstimmig für die Umsetzung des Plans votiert.

Die Heizkosten beschäftigten bei dieser Gelegenheit Dr. Christian Tennie (CDU). Er regte an, für das ganze Schulzentrum einen Energieliefervertrag mit einem Anbieter abzuschließen. Und SPD-Fraktionschef Jörg Eickmann, der die Sitzung als Besucher verfolgt, wollte wissen, wie die Mensa beheizt werden soll. Hier erklärte Günter Loges, man werde die Voraussetzungen für den Anschluss der Mensa an eine künftige neue Heizungsanlage schaffen.

Der Hauptraum des Selbstlernzentrums (unten links) ist für die Arbeit der Schüler an Computern und in Kleingruppen reserviert. Er soll in vier Wochen fertig sein. Foto: jl



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