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50 Jahre Ev. Kirchenchor St. Johannis, 13.10.

Lügde. Ferienspaßaktionen gibt es fast überall. Was Lügdes Angebot von vielen anderen unterscheidet: Hier kümmern sich fast ausschließlich Ehrenamtliche um die Organisation. Und die jüngste Bilanz des Teams der katholischen St.-Marien-Gemeinde kann sich sehen lassen: Für einige Aktionen melden sich so viele Kinder an, dass sie gleich mehrfach hätten angeboten werden können. „Zähne, Zähne, Zähne“, ein Besuch im Dentallabor, war so ein Renner. „Das hätten wir zwei- oder dreimal machen können“, sagt Birgit Wagner vom Vorbereitungsteam. Denn der Platz beim Zahntechniker reichte nur für acht Kinder.

veröffentlicht am 26.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

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Insgesamt ist Wagner sehr zufrieden mit der Resonanz aufs Ferienspaßprogramm. Zur Auswahl standen 24 Veranstaltungen an 22 Tagen. Insgesamt nahmen 350 Kinder teil. Etwas weniger als im letzten Jahr zwar – da waren es noch rund 400 gewesen – das habe aber auch seinen Grund, erklärt Wagner. 2012 hatte es nämlich auch Großveranstaltungen wie Disco und Kino im Kloster gegeben, die viele Teilnehmer lockten. In diesem Sommer hatten indes eher die „kleinen, aber feinen“ Veranstaltungen die Nase vorn, berichtet die ehrenamtliche Mitorganisatorin.

Auf der Hitliste ganz oben steht mit 35 Kindern die Aktion „Mit dem Förster durch den Wald“. Dicht gefolgt von einer Fahrt zur Freilichtbühne Bökendorf, wo sich 32 Kinder auf die Reisen von „Sindbad, dem kleinen Seefahrer“ mitnehmen ließen. 30 Kinder gingen auf „Schatzsuche“, entschlüsselten dabei die eingezeichneten Fährten auf einer alten Karte von Lügde und lösten auf dem Weg so manches Rätsel. „Zu Gast bei Wasserfloh & Co.“ waren 27 Kinder und „haben geguckt, was alles so im Wasser ist: Blutegel, Wasserflöhe und vieles mehr“, berichtet Wagner. Mit Begeisterung dabei waren die Kleinen und etwas Größeren auch beim „Make-up für Teenager“, dem „Schnipsel-Album“ oder beim „Filzen“. Besonders bei den kleinen Aktionen wie diesen hätten die Macher gern mehr Kinder aufgenommen. Für ein, zwei Kinder war das auch möglich. Darüber hinaus reichten die Kapazitäten aber nicht aus.

„Einige helfende Hände und ein paar Geldgeber mehr, das wäre toll“, formuliert Wagner Ihre Wünsche für 2014. „Grundsätzlich müssen wir mal überlegen, wie wir größer werden können.“ Denn: Um die Kinder, für die es in diesem Jahr keinen Platz gab, beim nächsten Mal unterbringen und mitnehmen zu können, benötigt die – bis auf ein paar eingekaufte Veranstaltungen – ehrenamtlich organisierte und durch Sponsoren unterstützte Programmreihe auf Sicht mehr Unterstützer.nin



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