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Empfang von Bildern noch nicht stabil

Webcam läuft nicht: Ausblick auf Aerzen lässt auf sich warten

AERZEN. Vom Strandläufernest auf der Nordseeinsel Sylt in die Hamelner Osterstraße ist es nur ein Klick. Mit Hilfe von Webcams ist sogar eine virtuelle Weltreise von zu Hause aus kein Problem mehr, denn die Kameras haben ihr Objektiv auf die schönsten Orte der Welt gerichtet. In Aerzen funktioniert das noch nicht stabil.

veröffentlicht am 14.12.2021 um 10:30 Uhr

14. Dezember 2021 10:30 Uhr

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Reporterin

AERZEN. Vom Strandläufernest auf der Nordseeinsel Sylt in die Hamelner Osterstraße ist es nur ein Klick. Mit Hilfe von Webcams ist sogar eine virtuelle Weltreise von zu Hause aus kein Problem mehr, denn die Kameras haben ihr Objektiv auf die schönsten Orte der Welt gerichtet. In Aerzen funktioniert das noch nicht stabil.

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Bereits seit einigen Monaten schaut eine solche Linse auch auf Aerzen herab. Doch trotz der einsatzbereiten Technik, die unterhalb des Schierholzberges installiert wurde, sucht man abrufbare Echtzeitbilder von Aerzen im Netz nach wie vor vergebens. Frank Schiffling, der Vorsitzende des Aerzener Heimat- und Verschönerungsvereins, hatte bereits mehrfach konkrete Termine genannt, wann die vom Verein installierte und betriebene Webcam Bilder von Aerzen auf die Vereinshomepage im Internet liefern sollte. Diese sind allesamt mittlerweile verstrichen und so haben wir einfach mal nachgefragt, woran es liegt. „Die Webcam ist zwar installiert und liefert Bilder, aber es bedarf noch einiger technischer Verfeinerungen, bevor wir die Bilder ins Netz stellen können“, berichtet Frank Schiffling.

Die mit der Installation und dem Betrieb beauftragte Technik-Gruppe innerhalb des Vereins habe hohe Ansprüche an das Ergebnis, so der Vorsitzende. „Der Empfang ist leider nicht so gut, wie wir uns das gewünscht haben. Per Richtfunk müssen 600 Meter freie Strecke überwunden werden. Wir haben zwar Empfang, aber der ist noch nicht zu hundert Prozent stabil, sondern bricht manchmal weg“, beschreibt Frank Schiffling das Problem, an dessen Lösung die Vereinsmitglieder zurzeit arbeiten. Außerdem wird aktuell geprüft, ob die Kapazität der Batterie, die den vor Ort über ein Solarpaneel erzeugten Strom speichert, im Winter für den zusätzlichen Betrieb des integrierten Heizsystems ausreicht. „Die Photovoltaik-Anlage ermöglicht den Betrieb der Kamera und des Sendesystems abseits der öffentlichen Stromversorgung“, so der Vorsitzende.

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Und dann muss auch noch die vorhandene Vereins-Web-Seite überarbeitet werden. Über den bisherigen Internetauftritt des Aerzener Heimat- und Verschönerungsvereins ist es technisch nicht möglich, die Bilder, die die Web-Cam am Schierholzberg produziert, zu veröffentlichen. „Unsere Internet-Seite ist schlicht und einfach zu alt dafür“, räumt Frank Schiffling ein. Aus diesem Grund hat sich der Verein dazu entschlossen, eine externe Firma mit der Erstellung einer neuen Homepage zu beauftragen.

Erfreulich: Die Firma fühlt sich dem Verein verbunden und hat angeboten, die Dienstleistung zum Selbstkostenpreis zu erbringen. Der Nachteil: Durch die Digitalisierung in vielen Bereichen ist der Dienstleister zurzeit so ausgelastet, dass die Vereins-Homepage erst einmal hintangestellt werden musste. „Dafür haben wir natürlich Verständnis“, erklärt Frank Schiffling und bittet alle Interessierten, die auf den Blick auf Aerzen im Internet warten, noch um etwas Geduld.



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