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Ausstellung und Gottesdienst sollen an „Schlacht um Grohnde“ erinnern

Vor vierzig Jahren...

HAMELN-GROHNDE. (epd). Mit zahlreichen Veranstaltungen will ein Bündnis aus Umweltschützern und Einzelpersonen im Frühjahr an die gewalttätigen Auseinandersetzungen um das Atomkraftwerk Grohnde vor 40 Jahren erinnern.

veröffentlicht am 05.01.2017 um 18:55 Uhr

„Von Mitte März bis Anfang April 2017 wird eine Ausstellung im Hamelner Münster Fotos, Flugblätter und Plakate zur sogenannten Schlacht um Grohnde präsentieren“, so Peter Dickel vom Vorbereitungskreis. Für den 18. März ist im Hamelner Kulturzentrum Sumpfblume ein „Geschichtsmarkt“ angekündigt. Geplant seien dabei Gesprächsrunden, Filmvorführungen, Zeitzeugengespräche und Konzerte sowie ein ökumenischer Gottesdienst. Neben dem langjährigen Anti-Atom-Aktivisten Dickel gehören unter anderen der Historiker Bernhard Gelderblohm und der Ruhestandspastor Eckard Bretzke dem Organisationsteam an. Am 19. März 1977 hatten sich rund 20.000 Atomkraftgegner am Baugelände in Grohnde blutige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. „Wir wollen im Frühjahr den langen Bogen vom Beginn der Auseinandersetzung vor dem Bau bis heute schlagen“, so Dickel.



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