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Verein startet Aktionstag mit Informationen und praktischen Tipps

„Tiernotruf“ als Schwalbenretter

AERZEN. Für seine Vielfalt bei der Hilfe hat sich der Verein Tiernotruf Aerzen schon über die Gemeindegrenzen hinaus einen guten Ruf erarbeitet, nun widmet er sich dem Schutz der Schwalben, dessen Bestand zurückgeht. Eigentlich nichts Neues, dass der Tiernotruf auch Vögeln helfe, wie Susanne Mundhenk-Alpert aus Gellersen berichtet.

veröffentlicht am 09.01.2020 um 14:33 Uhr

Christian Branahl

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Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Oft genug kümmere sie sich mit Helfern und mit Unterstützung eines Tierarztes um sie. „Wir nehmen ja alle Notfälle auf“, sagt die Begründerin der Initiative. Und dazu gehörten ebenso die gefiederten Tiere. Mal sei es eine Elster gewesen, dann eine verletzte Eule, die gepflegt und anschließend erfolgreich ausgewildert worden sei, gerade zur Brutzeit würden dann viele hilflose Jungvögel gebracht. „Haufenweise Spatzen“, aber auch Schwalben, berichtet die Tierheilpraktikerin. „Wir eignen uns immer mehr Spezialwissen an“, sagt die Gellerserin – „und wollen mit Aktionen hilfreiche Tipps geben“.

Gelegenheit dazu besteht bei einem Aktionstag am Samstag, 18. Januar, von 11 bis 17 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus von Gellersen, wenn es um die Schwalben geht. Dabei wird es praktische Arbeiten wie den Bau von Nisthilfen ebenso geben wie Informationen, um den Zugvögeln Lebensraum zu ermöglichen.

„Leider ist ihnen das ruhige Familienleben an der Seite der Menschen nicht immer und überall vergönnt“, heißt es in der Mitteilung. „Zu oft werden die Nester der Schwalben aus ästhetischen Gründen zerstört, Scheunen hermetisch abgeriegelt und Wege mit Lehmpfützen, die als wichtiges Baumaterial für Nester dienen, zugepflastert.“ Das Ergebnis: Der Bestand der Rauch- und Mehlschwalben geht drastisch zurück. „Um diesem Trend entgegenzusteuern, versuchen wir mit einfachen und praktischen Maßnahmen, Interessenten für den Schwalbenschutz zu gewinnen“, teilt der Tiernotruf mit. Ein weiteres Thema hat der Verein ebenfalls schon im Blick – demnächst soll es um Fledermäuse gehen.

Interessenten können sich melden unter 0174/3545515 oder per Mail (tiernotruf-aerzen-sf@gmx.de).



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