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Wirtschafts- und Leistungsschau mit 73 Ausstellern: Vorbereitungen auf der Zielgeraden

Sportstätten entwickeln sich zu Messehallen

EMMERTHAL. Noch laufen letzte Absprachen, bevor am Freitag die Aussteller die Sportstätten in Messehallen verwandeln. Bei Timo Schriegel laufen derzeit alle Fäden zusammen, um die sechste Emmerthaler Wirtschafts- und Leistungsschau im Schulzentrum zu einem vielfältigen Spiegelbild von Handwerk, Geschäftswelt, Dienstleistern und Unternehmen werden zu lassen. „Unglaublich gute Stimmung“ spürt der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Gewerbe Emmerthal (IGE) trotz Hektik und Betriebsamkeit bei der heimischen Wirtschaft im Vorfeld der zweitägigen Messe am Samstag und Sonntag. „Alle brennen darauf.“

veröffentlicht am 28.03.2019 um 17:35 Uhr

Christian Branahl

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Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Improvisationstalent und organisatorisches Geschick bleibt bei den Verantwortlichen der IGE auf der Zielgeraden gefragt. Manche Absagen gab es noch, vor allem aber weitere Interessenten, die den alle drei Jahre stattfindenden Publikumsmagneten mit regelmäßig um die zehntausend Besucher (und damit potenziellen Kunden) als Marktplatz nutzen wollen. Auf 73 stieg die Zahl der Aussteller, die sich in den Sporthallen und im Kulturzentrum sowie auf dem Schulhof präsentieren wollen. Service, Beratung und gute Unterhaltung – „eine supertolle Mischung, die sich sehen lassen kann“, sagt Schriegel über die Schau, in die von der IGE erheblicher Aufwand und viel Zeit investiert werde. „Wirtschaft und Vereine präsentieren sich zusammen – es lohnt sich.“

Die komplette Bandbreite also, bei der Emmerthaler Betriebe und Firmen vom Einzelhandel über Gesundheitswesen bis zum Handwerk bewusst im Vordergrund stehen. Doch: Es hat sich in der Region herumgesprochen, dass die Ausstellung als besondere Werbeplattform gilt. „Natürlich wollen wir uns keine Konkurrenz machen“, sagt Schriegel als Hauptorganisator. Deshalb handele es sich um auswärtige Aussteller, die das Angebot ergänzen würden. Hinzu komme, dass beispielsweise Vereine von Sportlern bis hin zu den heimischen Touristikbetrieben für sich werben, dazu Aktionsangebote etwa mit den Gruppenfahrrädern. Und: Auch die Betriebe und Firmen würden mit Fantasie und besonderen Angeboten dafür sorgen, dass die Schau zum Erlebnis werde. Der Servicegedanke spiele eine große Rolle, hebt Schriegel hervor. Beispielsweise auch bei den Kreditinstituten, die dafür sorgen, bargeldlose Zahlungen vor Ort praktisch auszuprobieren, oder durch den Internet-Anbieter htp, der den Besuchern Informationen aus erster Hand zum geplanten Breitbandausbau bietet.

Mit vor Ort sind ebenso die Global Player Neudorff und Lohmann, die den Namen Emmerthal weltweit repräsentieren und gleichzeitig wichtiger Arbeitgeber sind. Dass das Atomkraftwerk sich erstmals nicht mehr an der Messe beteiligt, sieht Schriegel mit Bedauern. Aber: Damit spannt sich wohl auch der Bogen zu einem weiteren Thema. Erstmals präsentiert Bürgermeister Andreas Grossmann zusammen mit dem Hamburger Gutachter Georg Consulting erste Ergebnisse aus der Befragung der heimischen Wirtschaft. Die Studie soll bekanntlich dazu beitragen, den Strukturwandel der Gemeinde im Zuge des Atomausstiegs zu bewältigen. „Die Beteiligung seitens der eingeladenen Unternehmen war erfreulicherweise ausgesprochen hoch“, erklärt dazu der Bürgermeister. „Dies bestätigt auch unsere Einschätzung zur Wichtigkeit einer solchen Analyse für den Wirtschaftsstandort Emmerthal.“


Öffnungszeiten: Samstag, 30. März, 10 bis 18 Uhr; Sonntag, 31. März, 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.



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