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Ziel erreicht: Protest gegen Suedlink war von Erfolg gekrönt

Schlussstrich unter Stromtrasse: BI Weserbergland aufgelöst

EMMERTHAL/HAMELN-PYRMONT. Vor sieben Jahren hatte sich die Bürgerinitiative Weserbergland zu dem Zweck gegründet, gegen den geplanten Verlauf der Stromtrasse Suedlink durchs Weserbergland zu protestieren. Nun hat sich die Initiative aufgelöst, wie Börrys Bürgermeister Rolf Keller als BI-Vertreter mitteilt. Die vorhandenen Finanzmittel in Höhe von rund 576 Euro wolle man der Fluthilfe im Ahrtal zugutekommen lassen.

veröffentlicht am 20.09.2021 um 20:29 Uhr

Aus Sicht der BI ist das Ziel erreicht worden: Die Stromtrasse berührt nun kaum mehr den Landkreis Hameln-Pyrmont. Zudem ist statt einer oberirdischen Leitung eine Erdverkabelung vorgesehen.

Keller zieht ein zufriedenes Fazit: „Es lohnt sich, eine Bürgerinitiative zu gründen. Sie kann etwas bewegen und hat in unserem Fall am Ende Erfolg gehabt.“

Die Gründung der BI Weserbergland erfolgte mit 75 Mitgliedern aus Salzhemmendorf, Emmerthal und der Ottensteiner Hochebene im Landgasthaus „Zur alten Post“ in Esperde. Die Akteure waren von dem Korridorverlauf der Stromtrasse direkt betroffen. Im Laufe der Zeit wuchs die Protestinitiative auf rund 1300 Bürger an. Man habe in einem frühen Stadium das Gespräch mit Vertretern des Netzbetreibers Tennet gesucht, immer wieder zu Ortsterminen eingeladen und viele Gespräche zwischen dem Unternehmen und den Bürgern organisiert, dabei immer wieder die eigene Position deutlich gemacht, sagt Rolf Keller. Die Hartnäckigkeit der Bürgerinitiative war von Erfolg gekrönt, bilanziert Börrys Bürgermeister zufrieden. red



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