weather-image
11°
×

Die vier Ortsbürgermeister der Gemeinde Emmerthal zu den Projekten des kommenden Jahres

Für Feuerwehrhäuser müssen Lösungen her

EMMERTHAL. Der Jahreswechsel ist gemeinhin die Zeit, Rückschau auf die vergangenen zwölf Monate zu halten, aber auch, das kommende Jahr schon einmal in den Blick zu nehmen. Die Dewezet befragte deshalb die vier Ortsbürgermeister der Gemeinde Emmerthal, welche für sie die besonderen Ereignisse 2018 waren, und was sie sich für ihre Orte im kommenden Jahr erhoffen.

veröffentlicht am 30.12.2018 um 16:16 Uhr
aktualisiert am 09.01.2019 um 13:53 Uhr

Avatar2

Autor

Reporter

Amelgatzens Ortsbürgermeister Helmut Brinkmann stellt zunächst einmal heraus, dass er 2018 „schon als strapaziöses Jahr“ empfunden habe, was er in erster Linie auf die, mit der Brückenbaustelle in Amelgatzen verbundenen, erschwerten Verkehrsbedingungen zurückführt. Jetzt seien er und die gesamte Bürgerschaft froh darüber, dass die neue Brücke noch vor Weihnachten für den Verkehr freigegeben werden konnte. Unerwartet positiv sei 2018 für die Grundschule verlaufen, denn dort seien deutlich mehr Kinder als erwartet angemeldet worden. Auch im kommenden Jahr könne die Schule sich seiner und des Ortsrats voller Unterstützung gewiss sein, versichert der Ortsbürgermeister. Das gelte aber auch für weitere Vorhaben in 2019, wie zum Beispiel die geplanten Straßenbauarbeiten in Amelgatzen und den dazugehörigen Orten. Das Wichtigste aber sei für ihn, das mit – und hier legt Helmut Brinkmann die Betonung auf das Wort „mit“ – den Feuerwehren Amelgatzen, Hämelschenburg und Welsede sowie dem Gemeindekommando und dem Arbeitskreis „Feuerwehren“ eine Lösung in der Frage der Feuerwehrhäuser beziehungsweise -standorte gefunden werde. „Ich als Ortsbürgermeister“, versichert Brinkmann, „werde nur eine Lösung unterstützen, die von allen drei Ortswehren gleichermaßen getragen wird“.

Grohndes Ortsbürgermeister Lothar Hahlbrock stellt im Rückblick auf das Jahr 2018 die Unterstützung der örtlichen Vereine durch den Ortsrat in den Vordergrund. Sie solle den Vereinen auch im kommenden Jahr wieder zuteil werden, verspricht Hahlbrock.

Neben der für 2019 geplanten Sanierung des unteren Teils des Spritzenhauswegs, müssten zahlreiche Grohnder Straßen repariert werden, weiß der Ortsbürgermeister, jedoch fehle es an den dafür notwendigen finanziellen Mitteln. Hier sei, so Lothar Hahlbrock, der Bund gefordert, größere Anteile seiner Steuereinnahmen „in die Kommunen fließen“ zu lassen.

Abschließend spricht Grohndes Ortsbürgermeister all jenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Dank aus, „die ehrenamtlich ihre Freizeit für eine gute Dorfgemeinschaft investieren“.

Rolf Keller ist Ortsbürgermeister von Börry und trägt damit auch die Verantwortung für die Orte Bessinghausen, Brockensen, Esperde, Frenke, Hajen und Latferde. „Da sind“, stellt er auf Dewezet-Anfrage fest, „einige Dinge, die wir uns für 2018 vorgenommen hatten, und die nun endlich 2019 auch umgesetzt werden sollen. Neben dem Vorhaben „Spielplatz Hajen“ gehört für ihn vor allem die Umsetzung des bereits Ende 2017 beschlossenen Feuerwehrbedarfsplans dazu, zumal es auf dem Gebiet von Börry immerhin sieben Feuerwehrstandorte und mit ihnen „sieben tatkräftige und mitgliederstarke Feuerwehren“ gebe. So sei für 2019 der Umbau des Feuerwehrhauses in Hajen ebenso beschlossene Sache wie die Planung eines neuen Stützpunkt-Feuerwehrhauses in Börry.

Als weitere Schwerpunkte für 2019 nennt Rolf Keller die Entlastung der Ortsdurchfahrten von Schwerlastverkehr und die Suche nach Möglichkeiten zu Geschwindigkeitsbegrenzungen in den sieben Dörfern. Eine nicht minder wichtige Maßnahme ist für ihn zudem „die Umsetzung des Breitbandausbaus“.

Für Rudolf Welzhofer, Ortsbürgermeister der Ortschaft Emmerthal, standen 2018 und stehen auch im kommenden Jahr zwei Themen im Vordergrund: der Bau von acht Windrädern in der Gemarkung Kirchohsen / Grohnde und „das Projekt „Bückeberg“. Beide Vorhaben seien 2018 sowohl in der Bevölkerung als auch in den politischen Gremien höchst kontrovers diskutiert worden.

In beiden Fällen gelte es nun, „sich verstärkt den Realitäten zu stellen“ und „entstandene Gräben zu schließen“. Hinsichtlich des Kompromissvorschlags zum „Bückeberg“, so Welzhofer, gelte es vor allem, „die Inhalte des nun anstehenden Projektes zeitnah und verständlich vorzustellen“.

Als weitere Aufgaben für 2019 nennt Emmerthals Ortsbürgermeister die geplanten Kita-Erweiterungen und das Schulzentrum in Kirchohsen. Auch die Sanierung der Berliner Straße stehe „in den Startlöchern“.

Und schließlich gelte es, „die notwendigen Sondierungen für den später anstehenden Anschluss unserer Ortschaft an das schnelle Internet vorzunehmen“.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige

Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

Immobilien mieten

Immobilien kaufen