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Experte für Wildbienen und ihren Lebensraum

AERZEN.Darauf fliegen die Wildbienen: Auf 2000 Quadratmeter Fläche hat Klaus Kuttig in Reher nicht nur Obstbäume und Gemüsebeete, sondern auch einen Wildbienengarten angelegt. 65 Wildbienenarten hat Klaus Kuttig auf dem Areal inzwischen dokumentiert. Von niedersachsenweit 360 Arten gilt die Hälfte als gefährdet.

veröffentlicht am 06.06.2019 um 18:12 Uhr

Klaus Kuttig, Aerzener Nabu-Mitglied und ausgemachter Kenner von Wildbienen, hält am Donnerstag, 13. Juni, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde, Burgstraße 1, in Aerzen einen Vortrag zum Thema „Wildbienen erkennen und Lebensraum schaffen“. Dazu zeigt er beeindruckende eigene Fotos.

Die blühende Vielfalt abseits der Bundesstraße in Reher wirkt auf den ersten Blick als. „kleines Paradies“. Aus der ehemaligen Pferdewiese wurde „nach drei Jahren Maloche“ der Wildbienengarten. Ob Natternkopf, Wilde Möhre oder Wiesenglockenblume bis hin zu Heil- und Gewürzkräutern: Rund 200 verschiedene heimische Wildpflanzen wachsen hier, bieten Lebensraum und Nahrung für Bienen. Zum Beispiel die Bunte Hummel, die zur Biene des Jahres 2016 gekürt worden ist. „Das hat mich schon sehr gefreut“, sagt Klaus Kuttig. „Sie kommt in Niedersachsen sehr selten vor.“ Oder die Holzbiene, die aus wissenschaftlicher Sicht interessant sei, da sie sich von Süden nach Norden ausbreite. Der gelernte Gärtner sieht diese Entdeckungen als Lohn für die mühselige Arbeit. 65 Wildbienenarten hat Kuttig inzwischen dort dokumentiert.



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