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Zukunftswerkstatt Gellersen meldet sich mit neuer Spitze zurück

Ein Dorf packt an

GELLERSEN. Was andere Leute alles so wegwerfen … „Von alten Reifen bis zu einem Personalausweis und Pampers war alles dabei. Unsere Dorfstraßenreinigungsaktion war wieder ein toller Erfolg. Zahlreiche Gellerser Bürger und Bürgerinnen haben vorrangig die Straßenränder der Kreisstraße 37 von Abfall, den andere achtlos aus dem Autofenster geworfen haben, befreit.

veröffentlicht am 15.11.2021 um 10:00 Uhr

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Reporterin

Aber auch die kleineren Straßen rund um Gellersen waren bei der Müllsammelaktion nicht außer Acht gelassen worden. Ein ganzer Anhänger voller Müll ist dabei zusammengekommen“, berichtet Klaus Nagel, der neue Vorsitzende der Zukunftswerkstatt Gellersen.

Mit einer neuen Vorstandsspitze meldet sich die Gellerser Zukunftswerkstatt aus der Corona-Zwangspause zurück. „Aufgrund der Pandemie waren auch die Aktivitäten unseres Vereins stark eingeschränkt“, erklärt der Vorsitzende, der das Amt von Kim Forche übernommen hat. „Sie hat das Spitzenamt aus persönlichen Gründen abgegeben, bleibt aber dem Verein weiterhin aktiv verbunden“, wie Klaus Nagel betont. Ihm zur Seite arbeitet nun Christine Schleumer als stellvertretende Vorsitzende ehrenamtlich an der Zukunft Gellersens mit – unterstützt von rund 25 Vereinsmitgliedern.

Ganz tatenlos waren die letzten 18 Monate aus Sicht der Zukunftswerkstatt dann aber doch nicht: Neben viel bürokratischem Aufwand, den der noch junge Verein zu bewältigen hatte, konnten für Pia und Hanne zwei Neugeborenenbäume gepflanzt werden und auch die diesjährige Ferienpassaktion fand im Juli mit zwölf Kindern statt. Mit ganz viel neuem Elan und Zuversicht hat die Zukunftswerkstatt neben den Arbeitstreffen mittlerweile auch ihre Vereinsaktivitäten wieder aufgenommen: Ob Nordic-Walking- oder Rentner-Treff, die Gellerser kommen wieder zusammen. Darüber hinaus kann sich das Dorf über zwei weitere neugeborene Mitbewohner – Falk und Bjarne – freuen. Auch sie sollen noch im Herbst ihren Baum gepflanzt bekommen.

Klaus Nagel und Christine Schleumer haben die Führung der Zukunftswerkstatt Gellersen übernommen. Foto: sbr

Ein Dorffrühstück wird im November angeboten – unter Einhaltung der 3G-Regelung. Unter dem Motto „In der Weihnachtsbäckerei“ veranstalten Mitglieder der Zukunftswerkstatt ein Backevent für die Kinder des Dorfes. Und auch der Kontakt zur Gemeinde Eexterveen in Holland soll wieder aufgenommen werden. Die Bereitschaft dazu ist auf beiden Seiten vorhanden. Allerdings sei ein Treffen erst im kommenden Jahr geplant, wie Kim Forche mitteilt, die sich weiterhin um die deutsch-niederländischen Beziehungen kümmert. 2022 ist in Gellersen ohnehin ein Event-Jahr: Voraussichtlich vom 13. bis 15. Mai feiern Schützenverein und Freiwillige Feuerwehr gemeinsam ihr 222-jähriges Jubiläum und im Herbst soll endlich wieder ein Höfe-Flohmarkt Besucher ins Dorf locken.

Diskutiert wurde innerhalb der Zukunftswerkstatt, ob mit einem Gedenkbaum für Verstorbene oberhalb des Friedhofes ein Erinnerungsort eingerichtet werden solle. Zu diesem Thema möchte der Verein aber erst einmal die Meinung der Bevölkerung während des Dorffrühstücks einholen, bevor konkrete Planungen angestellt werden, wie Christine Schleumer ausdrücklich erklärt. Aus Rückmeldungen kann Klaus Nagel weitergeben, dass die immer wieder aktualisierten Anhänger an den Begrüßungsschildern der beiden Ortseingänge positiv wahrgenommen werden. Diese regelmäßige Aufgabe hat Vereinsmitglied Andrea Brenker-Pegesa übernommen.



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