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Schraps: Tourismus- und Kulturregion stärken

Bund gibt Geld für Schloss-Sanierung

BERLIN/HÄMELSCHENBURG. Der Bund fördert den zweiten Bauabschnitt der Instandsetzung der Fassade und des Daches von Schloss Hämelschenburg mit 357 000 Euro. Das hat der heimische Bundestagabgeordnete Johannes Schraps (SPD) mitgeteilt. Angesichts der vielen Sanierungsprojekte in Deutschland – das Geld stammt aus dem Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ – sei das nicht selbstverständlich.

veröffentlicht am 08.05.2019 um 15:09 Uhr
aktualisiert am 08.05.2019 um 17:00 Uhr

Dennoch habe er die Kollegen im Haushaltsausschuss des Bundestages schnell überzeugen können, erklärte er. Bereits der erste Bauabschnitt wurde mit Geldern aus dem Bundeshaushalt gefördert und im Vorjahr durchgeführt, wobei auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Zuschüsse gewährt hatte. Laut Schraps muss die Sanierung zügig fortgesetzt werden, da Steinornamente herabfallen können und Feuchtigkeit durch Risse in das Mauerwerk eindringt. Die gesamten Kosten des zweiten Bauabschnitts – Schlossbesitzer Lippold von Klencke geht von insgesamt fünf Abschnitten aus – belaufen sich laut Schraps auf 714 000 Euro für den Südflügel.

Auch Schraps zählt das Schloss mit dem Rittergut zu den wichtigsten und schönsten Bauwerken der Weserrenaissance aus dem 16. Jahrhundert. „Das Weserbergland ist eine beliebte Tourismusregion und die Hämelschenburg ist ein sehr wichtiger Multiplikator für die Region“, erklärt er. „Damit trägt das Vorhaben dazu bei, die Rolle der Region als Tourismus- und Kulturort sowie als Entwicklungsmotor in der ländlichen Region zu stärken.“ cb



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