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Oenelcin weckt Erwartungen

Viele Versprechen

Schon im Wahlkampf wirkte Tarik Oenelcin leidenschaftlich und fest entschlossen, frischen Wind in die Chefetage des Hessisch Oldendorfer Rathauses zu bringen.

veröffentlicht am 13.09.2021 um 01:02 Uhr
aktualisiert am 13.09.2021 um 02:20 Uhr

Jens Spickermann

Autor

Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Er sparte nicht an mutigen Versprechungen – beispielsweise die Betreuungszeiten für Kinder in der Stadt zu verbessern, ein Kinder- und Jugendhaus zu verwirklichen, neue Gewerbegebiete auszuweisen, eine zweite Planstelle für die Jugendarbeit zu schaffen, sich für eine gymnasiale Oberstufe an der Oberschule einzusetzen und städtische Fördermittel für private, klimafreundliche Vorhaben zu ermöglichen. Vielleicht hat diese Strategie dazu beigetragen, den eher nüchtern, vorsichtig und deutlich weniger emotional wirkenden Torsten Schulte zu übertrumpfen. Nun hat Oenelcin es geschafft – und wird sich in den kommenden Jahren an seinen Versprechen messen lassen müssen. Eines steht fest: Einfach wird das nicht.

Wenn es Oenelcin gelingt, seine Vorhaben umzusetzen, dann ist er ein guter Mann für das Bürgermeisteramt. Gerade in und nach der Pandemie haben Familien und Kinder einen Fürsprecher verdient – als der er sich gibt. Falls das aber nicht klappt – sich die Versprechungen des neuen Bürgermeisters also am Ende als heiße Luft entpuppen – dürfte er gegenüber der Bürgerschaft einen schweren Stand haben.



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