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Kindern muss geholfen werden

Viele sind in der Pflicht

Es ist komplex: Was führt dazu, dass in Hameln-Pyrmont mehr Kinder in einigen Bereichen Auffälligkeiten aufweisen als in manch anderer Kommune? Eine andere Bevölkerungsstruktur? Machen die Ärzte hier eher Auffälligkeiten aus? Haben Kitas in anderen Kommunen einen besseren Einfluss auf die Schulfähigkeit der Kinder?

veröffentlicht am 05.12.2018 um 18:29 Uhr

Birte Hansen

Autor

Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite

Die eine Antwort gibt es nicht. Aber eines ist klar: Wenn alle feststellen, dass etwas getan werden muss, um den Kindern zu helfen – im Norden würde man sagen: Dann man tau! Unterstützungsbedarf nicht erst kurz vor der Schule, sondern früher festzustellen, gehört dazu. Dafür braucht es gut bezahlte Ärzte in den Gesundheitsämtern, motivierte Kinderärzte und manchmal einfach Freunde, die einen Hinweis geben. Es braucht Kitas, die personell und finanziell so ausgestattet sind, dass sie notfalls das ausgleichen können, was in manchen Elternhäusern zu kurz kommt. Was ist mit der Frage: Warum kommt es zu kurz, welche Rolle spielt dabei das Arbeitsleben? Und wie intensiv soll der Staat auf die Familie blicken, die in den ersten Jahren den größten Einfluss auf die Entwicklung des Kindes hat? Im Grundgesetz steht: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern“, doch damit endet es nicht, sondern: „… und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Kurz: Helft euren Kindern. Und lasst euch dabei notfalls helfen.



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