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Landrat Bartels entgleist

Verletzte Eitelkeit

Wenn es um die Versorgung Hameln-Pyrmonts mit schnellem Internet geht, scheut Landrat Tjark Bartels keinen Aufwand. Die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität dieser Region für ihre Bewohner müssen gesichert werden, betont der Verwaltungschef.

veröffentlicht am 07.11.2018 um 17:45 Uhr

Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Doch was nützen solche Highspeedzugänge, wenn gleichzeitig bei Straße und Schiene quasi Stillstand herrscht. Hamelns Südumgehung ist zum Jahrhundertprojekt geworden. Und als sich 2016 erstmals die Chance abzeichnete, die Bahnstrecke Hameln–Elze zu elektrifizieren, dauerhaft zu retten und für Reisende attraktiver zu machen, war Bartels erste Reaktion die totale Ablehnung – weil er nur an Belastungen durch Ferngüterzüge dachte und eine Verschwörung in Berlin und Hannover unterstellte. Später ließ er für das Regionale Raumordnungsprogramm sogar weiterführende Bahnwünsche formulieren. Doch nun fühlt er sich vom Bundesverkehrsministerium erneut übergangen. Dabei wurde nur die Bedeutung des Projektes angehoben, aber nichts am Inhalt verändert. Jetzt zum blinden Widerstand zu blasen, mag ein Pflaster für die verletzte Eitelkeit sein, voranbringen wird es den Landkreis nicht.



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