weather-image
27°
×

Baubeginn ohne vollständige Genehmigung

Unverantwortlich

Nach vielen Jahren schien sich alles zum Guten zu wenden in der Langen Straße. Unter großem Beifall erfolgte der erste Spatenstich, die Bauarbeiten begannen. Schon bald war der Keller erkennbar. Es schien nur noch eine Frage der Zeit und des Wetters zu sein, bis der Bau in die Höhe wächst. Aber weit gefehlt! Was der Landkreis genehmigt hatte, war lediglich der Keller – ohne Decke. Inzwischen ist sicher, dass es zumindest nicht reinregnen kann, denn die Decke ist nun ebenfalls genehmigt. Eine vollständige Baugenehmigung lässt aber auf sich warten. Wie kann das bei einem für die Stadt so wichtigen und zentralen Projekt sein, dass nun in den Sternen steht, ob der Bau überhaupt fertig wird? Der Hessisch Oldendorfer Verwaltung sind an dieser Stelle die Hände gebunden, denn die Bauaufsicht liegt beim Landkreis Hameln-Pyrmont. Kein gutes Gefühl, weil im Fall des Reupke-Geländes klar ist, dass die Stadtverwaltung alles für ein Gelingen des Projekts getan hat. Die Vergabe einer Teilbaugenehmigung durch den Landkreis ist unverantwortlich. Genauso geht der zukünftige Betreiber der Anlage ein hohes Risiko ein, trotz ausstehender vollständiger Genehmigung mit dem Bau begonnen zu haben. Bleibt diese Genehmigung aus, wäre nicht nur das Unternehmen davon betroffen, dass es vorläufig auf Einnahmen durch die Wohnanlage verzichten müsste, sondern die ganze Stadt Hessisch Oldendorf gleich mit.

veröffentlicht am 05.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 11:24 Uhr

Autor:

Nach vielen Jahren schien sich alles zum Guten zu wenden in der Langen Straße. Unter großem Beifall erfolgte der erste Spatenstich, die Bauarbeiten begannen. Schon bald war der Keller erkennbar. Es schien nur noch eine Frage der Zeit und des Wetters zu sein, bis der Bau in die Höhe wächst. Aber weit gefehlt! Was der Landkreis genehmigt hatte, war lediglich der Keller – ohne Decke. Inzwischen ist sicher, dass es zumindest nicht reinregnen kann, denn die Decke ist nun ebenfalls genehmigt. Eine vollständige Baugenehmigung lässt aber auf sich warten.


Wie kann das bei einem für die Stadt so wichtigen und zentralen Projekt sein, dass nun in den Sternen steht, ob der Bau überhaupt fertig wird? Der Hessisch Oldendorfer Verwaltung sind an dieser Stelle die Hände gebunden, denn die Bauaufsicht liegt beim Landkreis Hameln-Pyrmont. Kein gutes Gefühl, weil im Fall des Reupke-Geländes klar ist, dass die Stadtverwaltung alles für ein Gelingen des Projekts getan hat. Die Vergabe einer Teilbaugenehmigung durch den Landkreis ist unverantwortlich. Genauso geht der zukünftige Betreiber der Anlage ein hohes Risiko ein, trotz ausstehender vollständiger Genehmigung mit dem Bau begonnen zu haben. Bleibt diese Genehmigung aus, wäre nicht nur das Unternehmen davon betroffen, dass es vorläufig auf Einnahmen durch die Wohnanlage verzichten müsste, sondern die ganze Stadt Hessisch Oldendorf gleich mit.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige