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Weniger Autos bedeuten höhere Lebensqualität

Unbequem – und lohnend

Es kann nicht gelingen, alle im Spiel „Parkplatz finden und bezahlen“ zufriedenzustellen: der eine muss zu lange suchen, der andere wird zu stark zur Kasse geben, der nächste muss zu weit gehen.

veröffentlicht am 12.12.2018 um 19:41 Uhr

Birte Hansen

Autor

Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite

Wird den einen ein größeres Zugeständnis gemacht, klagen die anderen. Und andersherum. Die Stadt verfolgt mit ihrem Parkraumkonzept nachvollziehbare umweltpolitische Ziele, mögen sie auch nicht jedem schmecken. Natürlich büßt ein Pendler an Flexibilität ein, wenn er für tägliche Fahrten auf Busse umsteigt. Tatsächlich schont er gleichsam Nerven und Natur. Und wer aufs Fahrrad setzt, muss sich nicht einmal von der liebgewonnenen Unabhängigkeit von Uhrzeiten verabschieden. Umdenken, und Umgewöhnen erst recht, ist unbequem, das Ergebnis am Ende scheint aber verlockend: ein höheres Maß an Lebensqualität in der Innenstadt für alle. Wer kann – dort, wo Verbindungen und Fahrradwege gut und zumutbar sind – könnte zumindest mal versuchen, umzusteigen.

Kommentar zum Artikel: Wer bekommt das Recht auf einen Parkplatz?



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