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Starkes Duell zur Bundestagswahl

Das dürfte in einem Jahr ein spannender Wahlkampf und am Ende auch eine spannende Wahl werden: CDU und SPD schicken für den Weserbergland-Wahlkreis zwei Bundestagskandidaten ins Rennen, die sich beide in ihren bisherigen politischen Laufbahnen gut ins Zeug gelegt haben.

veröffentlicht am 21.10.2020 um 15:13 Uhr

Thomas Thimm

Autor

Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Mit Johannes Schraps tritt ein SPD-Mann an, der seit 2017 gezeigt hat, dass er seinen Wahlkreis ernst nimmt und sich nicht nur in Berlin, sondern auch direkt vor Ort kümmert. Persönlich sehr umtriebig hat Schraps das gewichtige Erbe seiner Vorgängerin Gabriele Lösekrug-Möller angetreten und angenommen. Mit Mareike Lotte Wulff tritt jedoch auch eine CDU-Frau für diesen Bundestagswahlkreis an, die von der niedersächsischen CDU bereits als Ministerin gehandelt wurde. Mit Wirtschaft und Bildung positioniert sich die parlamentserfahrene Landtagsabgeordnete mit schwergewichtigen Themen.

Die Wähler dürfen sich auf zwei Politiker freuen, die schon Einiges an politischer Erfahrung mitbringen und sich einen entsprechenden Hintergrund erarbeitet haben. Und sie dürfen sich freuen auf einen hoffentlich spannenden Wahlkampf, den die beiden Kontrahenten im Kampf um Wählergunst und Direktmandat im Weserbergland führen werden. Mann und Frau, grob gesehen beide um die 40, beide ambitioniert und motiviert, jeweils mit dem Blick über den Tellerrand hinaus.

Amtsinhaber haben zumeist einen Startvorteil, da sie sich in der Aufgabe – wenn es denn gut gelaufen ist – bereits bewährt haben. Das dürfte auch bei Schraps nicht anders sein. Umso intensiver wird der Wahlkampf der CDU werden müssen, will man in Hameln-Pyrmont, Holzminden, Bodenfelde und Uslar punkten.

Das bedeutet fürs Wähler-Publikum im Superwahljahr mit Bundestags- und Kommunalwahl im Herbst 2021: Aufgepasst, hingehört und gelesen – es wird spannend.



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