weather-image
33°
×

Sind Zugeständnisse möglich?

Standortnachteil

Nachweislich seit 1871 trägt das prächtige Weserrenaissancegebäude an der Osterstraße die Bezeichnung „Rattenfängerhaus“. Nahezu jeder Tourist zückt hier die Kamera.

veröffentlicht am 03.09.2019 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 05.09.2019 um 13:22 Uhr

Dr. Guido Erol Hesse-Öztanil

Autor

Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

In Reiseführern und Broschüren wird das Haus abgebildet, es ist ein stolzes Aushängeschild der Altstadt. Es „zieht Besucher weltweit an“, behauptet die Stadt, neue Pächter ködernd. Der Name geht auf eine Inschrift an der der Bungelosenstraße zugewandten Längsseite zurück, laut der der Rattenfänger die Kinder hier aus der Stadt geführt haben soll. Seitdem ist das Spielen von Musik in der Bungelosenstraße (bungelos=trommellos) verboten. Mit dem Gebäude verbindet sich noch ein anderes Verbot mit handfesten Auswirkungen. Zumindest für denjenigen, der sich hier gastronomisch verwirklichen möchte. Sein Engagement hat vor der Haustür aufzuhören, ist doch eine Außenbewirtschaftung laut Stadt nicht gestattet. Das ist ein schmerzhafter Standortnachteil. Aber muss der wirklich sein? Die Stadt sollte in sich gehen und ausloten, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, vor dem Rattenfängerhaus Besucher wenigstens begrenzt bewirten zu lassen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt