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Ein Makel für Rot-Rot-Grün

Spiel mit Risiko

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – so darf man die Maxime von Rot-Rot-Grün verstehen. Ein handfester Plan oder ein finanzkräftiger Investor ist noch immer nicht in Sicht. Längst sind innerhalb der Gruppe auch Stimmen zu hören, die selbst nicht mehr an den Erhalt des Wienerwalds glauben. Doch warum wird dann so stoisch daran festgehalten? Um den Gruppenfrieden zu wahren? Kann sein.

veröffentlicht am 22.06.2017 um 17:38 Uhr

Lars Lindhorst

Autor

Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite

Eine größere Rolle spielt wohl die Rechtfertigung nach außen. Im Abriss-Fall kann allen Café-am-Ring-Romantikern gesagt werden: „Wir haben doch alles versucht!“ Doch damit spielt die Gruppe hohes Risiko. Denn dann muss sie mit dem Makel leben, der Öffentlichkeit vorgegaukelt zu haben, dass ein neu belebtes „Café am Ring“ tatsächlich eine aussichtsreiche Zukunft hätte.

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