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Konzept weckt Hoffnung

Silberstreif für die Bäder

Städtische Bäder sind immer defizitär. Ob nüchterne Schwimmhalle oder luxuriöse Wasserwelt als Wellness-Oase – Bäder sind und bleiben ein Zuschussgeschäft. Es geht auch nicht darum, hier satte Gewinne einzufahren

veröffentlicht am 29.11.2017 um 17:07 Uhr

Dr. Guido Erol Hesse-Öztanil

Autor

Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Ein Bad ist eine soziale Einrichtung. Jeder soll sich diesen gesunden Spaß leisten können. Und zugleich ist eine attraktive Bäderlandschaft ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor. Die Frage ist nur, wie lange es sich eine Kommune leisten kann, jährlich weit über eine Million Euro hier buchstäblich zu versenken. Die Stadt hat sich dieses Problems entledigt, indem sie ihre drei Bäder ausgelagert hat. Nun muss die Stadtwerke-Tochter Aquasport Hameln GmbH beweisen, dass sie in der Lage ist, die Attraktivität der Bäder erheblich zu steigern, um mehr Besucher anzulocken, um so das Defizit zumindest zu senken. Wir werden keine Wunder erwarten dürfen, doch endlich ist Bewegung in das Thema gekommen– wo bislang im politischen Lager nur geredet, gezankt und gestritten wurde. Ein Konzept liegt vor, mit dem Umbau des Hallenbades könnte im kommenden Jahr begonnen werden. Allein die Weichenstellung darf als erster erfolgreicher Schritt gewertet werden.



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