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Sie können nicht miteinander

Der Austritt der Grünen aus der Ratsgruppe kann niemanden überraschen. Zu oft knirschte es bereits im Gebälk. Zuletzt immer lauter, sodass ein Ende der Gruppenarbeit längst absehbar war. Jetzt ist klar: SPD und Grüne können in Hameln nicht miteinander – zumindest nicht gut genug.

veröffentlicht am 07.09.2018 um 18:45 Uhr

Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite

Die Grünen ziehen nun vor allem inhaltliche Differenzen dafür heran, weshalb es mit der SPD nicht klappte. Meinungsverschiedenheiten, die es ja auch wirklich gab: Da war die Frage nach dem Standort der neuen Kita in der Nordstadt sowie die nach dem Erhalt der drei umstrittenen Kasernengebäude auf dem Linsingen-Gelände. Besonders deutlich wurde die Diskrepanz zuletzt am Beispiel Halvestorf, wo die Gestaltung des Wohnorts von Wilfried Binder der SPD offenbar wichtiger war als die Gruppenvereinbarung.

Nach außen entstand jedoch der Eindruck, dass es am menschlichen Miteinander haperte. Sich über Absprachen hinwegzusetzen oder ohne Absprachen vorzupreschen, heißt schließlich nichts anderes, als seinen Partner nicht wirklich ernstzunehmen. Die Trennung ist die logische Folge.



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