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Trainerfrage sorgt für vereinsinterne Querelen

Retten, was zu retten ist

Vedat Ilgay hat zwar Recht, dass er als Spartenleiter dafür verantwortlich ist, wer die Mannschaft trainiert – und nicht die Spielerinnen des Fußball-Bezirksligisten ESV Eintracht Hameln. Aber mit Marco Atalay einen Trainer zum Chefcoach zu befördern, der von einen Großteil der Frauenmannschaft abgelehnt wurde, war eine Fehlentscheidung. Und die muss er sich ankreiden. Unter Atalay wollen einige Frauen partout nicht spielen. Warum auch immer?

veröffentlicht am 25.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 11:44 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

In der Vergangenheit muss wohl irgendetwas vorgefallen sein. Ilgay wusste, dass es Spielerinnen gibt, die mit Atalay als Trainer ein Problem haben. Trotzdem entschied er sich für ihn und nahm in Kauf, dass Spielerinnen den Verein verlassen. Erst waren es fünf, gestern schon acht. Darunter auch ESV-Urgesteine wie Annika Bothe, Jaqueline Edeler und Angelina Jeske, die seit der Gründung der Frauenmannschaft vor 13 Jahren für die Eintracht spielten. Jetzt nicht mehr. Und dafür gibt es Gründe, für die die Verantwortlichen des ESV offenbar keine offenen Ohren hatten. Diesen Eindruck hat man jedenfalls. Es wurde in Kauf genommen, dass die Mannschaft auseinanderbricht. Atalay selbst soll inzwischen angeblich zurückgetreten sein. Das ist wohl auch besser so. Dem ESV bleibt jetzt nichts anderes übrig, als zu retten, was zu retten ist. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät…



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