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Eine schwere Entscheidung

Respekt

Da haben wir mit dem RV Weser endlich mal wieder einen Bundesligisten in Hameln – und dann das: Die Ruderer verzichten freiwillig auf ihren Startplatz und starten lieber in der zweiten Liga. Statt in der Bundesliga möglicherweise vergeblich um den Klassenerhalt zu kämpfen und voraussichtlich gleich wieder abzusteigen, geht es nun in der neuen Zweitliga-Saison erneut um den Aufstieg. Die Rückkehr in die Bundesliga bleibt das Ziel. Das ist auch gut so. Aber zurzeit ist der Kader wohl noch nicht bundesligareif – und auch zu klein. Wer in der Bundesliga konkurrenzfähig sein will, braucht einen breiten Kader. Sonst ist man chancenlos. Das hat die sportliche Leitung richtig erkannt und eine Entscheidung getroffen, die ihr bestimmt nicht leichtgefallen ist. Das hat Respekt verdient, aber ich hätte mich anders entschieden. Auch wenn die Gründe nachvollziehbar sind – einen Bundesliga-Startplatz gibt man nicht freiwillig her.

veröffentlicht am 12.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 11:20 Uhr

aro

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